Brauner: Strasser führt Ministerium und Polizei ins Chaos

Protest der gesamten Personalvertretung zeigt "Irrweg des derzeitigen Innenministers"

Wien (OTS) - "Der derzeitige Innenminister Strasser bringt mit seiner chaotischen und destruktiven sogenannten "Reform" nun endgültig das gesamte Ministerium und alle Polizisten und Polizistinnen, die nichts anderes als ihre gute Arbeit fortsetzen wollen, gegen sich auf", kommentierte Wiens Stadträtin Mag. Renate Brauner am Samstag die angekündigten Proteste der Fraktion christlicher Gewerkschafter.

"Anstatt endlich konstruktive Gespräche zu beginnen, frustriert der Innenminister mit seinem Vorgehen alle Gruppen und schafft so eine Bedrohung für die weltweit hoch angesehene, vorbildliche Sicherheit in unserer Stadt", stellte Brauner fest.

Entscheidend wäre es, nun endlich auch Neuaufnahmen bei der Wiener Polizei zu veranlassen, forderte Brauner: "Gerade im Bereich der wichtigen Sicherheitswache sind seit Strassers Amtsantritt Hunderte Polizeiposten gestrichen worden." Die Kürzungen würden sich aber nicht nur auf diesen Bereich beschränken, sondern betreffen auch die Gendarmerie, den Kriminaldienst und die Sicherheitsverwaltung. "Strasser ist aufgefordert, diese Null-Aufnahme Politik, die Null Erfolg bringt, endlich zu beenden", so Brauner. Sonst bestehe die dringende Gefahr, dass auch die Motivation der engagierten MitarbeiterInnen, die hervorragende Arbeit leisten, auf Null sinkt.

Als Beleg für die große Verunsicherung im Haus führte Brauner auch die eindringliche - und historisch einmalige - Forderung aller drei Gewerkschaften, nämlich der Sicherheitswache, der Sicherheitsverwaltung und der Kriminalpolizei, an, die allesamt den Rücktritt Strassers fordern.

"Demokratiepolitisch sehr beunruhigend" sei auch die "zunehmende personalpolitische Verquickung der Heeresnachrichten-Dienste mit dem Innenministerium, insbesondere der Staatspolizei", so Brauner abschließend. (Schluss) sl

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