Flucht eines Mähnenspringers in Herberstein endet nach 150 m durch gezielten Schuß

Herberstein (OTS) - Erst heute morgen waren die ersten der
siebzehn afrikanischen Mähnenspringer im Tier- und Naturpark Schloss Herberstein in ihre neue Heimat nahe den Löwen übersiedelt.

Bevor sie gemeinsam mit den Blutbrust-Pavianen das mehrere tausend Quadratmeter große Areal beziehen, sollten die drei männlichen Tiere vorerst zur Eingewöhnung ein paar Tage im Haus verbringen. Bei einer Kontrolle durch die zuständige Tierpflegerin um 16 Uhr wurde diese von einem der vermeintlich schlafenden Widder mit seinen Hörnern attackiert, woraufhin das 130 Kilogramm schwere Tier ins Freie gelangte und sich in Richtung Feistritzklamm davonmachte.

Innerhalb weniger Minuten wurde das Areal von den Mitarbeitern des Tierparks abgeriegelt, das entflohene Tier lokalisiert und mit einem gezielten Schuß aus rund 45 Metern Entfernung von Tierarzt Josef Erös betäubt. Gegen 16:20 befand sich der Mähnenspringer wieder zurück im Haus, wo er sich die nächsten Tage ausschlafen kann.

Die Tierpflegerin blieb unverletzt und kam mit dem Schrecken davon. Besucher des Tier- und Naturparks Schloss Herberstein waren zu keiner Zeit gefährdet.

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