AKNÖ-Vollversammlung 3: "AKNÖ muss weiter Vorreiter in der Modernisierung bleiben"

Wien (AKNÖ). - "Wenn wir unseren Mitgliedern weiterhin helfen wollen, müssen wir uns ständig verbessern", stellte AKNÖ-Direktor Mag. Helmut Guth heute in seinem Referat zum Leistungsbericht vor der 116. Vollversammlung der niederösterreichischen Arbeiterkammer klar. In einem härter werdenden Arbeitsalltag müsse die AKNÖ noch mehr für ihre Mitglieder da sein. Jede Arbeitnehmerin und jeder Arbeitnehmer hatte im vorigen Jahr aufgrund von steigenden Belastungen um 799,40 Euro (11. 000 Schilling) weniger zur Verfügung. 2001 wurden die Leistungen der AKNÖ auch mehr denn je in Anspruch genommen. So erstritt die AKNÖ für ArbeitnehmerInnen nach Insolvenzen 33 Millionen Euro. Besondere Bedeutung im Leistungsbericht der AKNÖ hat auch die Bilanz der Konsumentenberatung. Die Aktion "Kreditzinsenberechnung" wurde äußerst erfolgreich fortgesetzt. Bisher wurden 2653 Kredite nachgerechnet und festgestellt, dass den KonsumentInnen insgesamt 7, 2 Mio. Euro von den Banken zuviel an Zinsen verrechnet wurden. Mittlerweile wurden an die betroffenen KonsumentInnen aufgrund der Tätigkeit der AKNÖ 2,7 Mio. Euro refundiert.
2001 feierten die Konsumentenschützer der AKNÖ ihr 35-jähriges Jubiläum. In diesem Zeitraum wurden 750 000 Menschen von ihnen beraten.

Reformprogramm AK plus

Ein großes Thema war im vorigen Jahr auch die Planung, Vorbereitung und teilweise Umsetzung des Reformprogrammes AK plus. Die Kernpunkte dabei: Der Rechtschutz für Konsumenten und der AK plus Bildungsbonus. Dieser Bildungsbonus von 100 Euro bzw. 150 Euro für WiedereinsteigerInnen wurde 2001 mit dem Pilotprojekt "Bildungstausender" vorbereitet und Anfang dieses Jahres erfolgreich umgesetzt. In Sachen Gender Mainstreaming konnte Direktor Guth den bereits beschlossenen Gleichstellungsplan für die AKNÖ und die Ernennung einer Gleichbehandlungsbeauftragten als positives Beispiel im Leistungsbericht 2001 anführen.

Vorreiter in der Modernisierung

"Die AKNÖ muss immer Vorreiter in der Modernisierung sein", meint AKNÖ-Direktor Guth. Sowohl in thematischer als auch in organisatorischer Hinsicht wurde diesem Vorsatz 2001 Rechnung getragen. Die AKNÖ war 1997 die erste öffentliche Institution die sich der Qualitätsmanagementzertifizierung ISO 9001unterzog, nahm dabei also bereits eine Vorreiterrolle im Bereich der organisatorischen Maßnahmen ein. Hilfreich dabei: Die richtungsweisenden Ergebnisse des Diskussionsprozesses "Chance Zukunft". Um der weiteren Personalentwicklung verstärkt Rechnung zu tragen, wurden in der Mitarbeiterakademie der AKNÖ 2001 laufend Experten ausgebildet und Assessment-Center eingerichtet. "Aufgrund der steigenden Anforderungen muss die AKNÖ möglichst effizient und kundennah arbeiten", stellt Direktor Guth fest und führt als Beispiele die Optimierung des Rechtschutzes, die intensivere telefonische Beratung durch AKNÖ-ExpertInnen und eine neue Form der abteilungsübergreifenden Organisationsentwicklung an.

Kontakt zu den Mitgliedern

Da die AKNÖ alle Möglichkeiten, mit ihren Mitgliedern in Kontakt zu treten, nutzen will, hat sie 2001 ihre Präsenz im Internet verstärkt und arbeitet zusammen mit den Länderkammern an einem gemeinsamen Internetauftritt. Darüber hinaus gibt es seit 2001 die Portfolio-Analyse, mittels derer die 100 Leistungen der AKNÖ regelmäßig zur Diskussion gestellt werden. Mit der Info-Tour, mit der die AKNÖ 2001 knapp 55.000 Mitglieder erreichen konnte, wurde eine weitere Kontaktmöglichkeit erfolgreich genutzt. Insgesamt sind die niederösterreichischen ArbeitnehmerInnen zufrieden mit ihrer Interessenvertretung. Wie aus Umfragen hervor geht, wollen über 90% ihre AKNÖ stark sehen. Der positive Gesamteindruck, den die AKNÖ bei ihren Mitgliedern hinterlässt, ist laut Direktor Guth ein Indiz, auf dem richtigen Weg zu sein.

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