Lückenlose, transparente Kontrolle der Tiergesundheit

Vorarlberger Modell setzt auf Prävention

Dornbirn (VLK) - Nicht zuletzt das neue
Tiergesundheitsfondsgesetz, das im Juli letzten Jahres in
Kraft getreten ist, bestätigt die Vorarlberger
Spitzenposition in der Überwachung der Tiergesundheit. Das bekräftigte Agrarlandesrat Erich Schwärzler heute, Freitag,
in Dornbirn anlässlich des "Tages der gesunden Ernährung".
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Entscheidend für Schwärzler: Das Vorarlberger Gesetz ist österreichweit das einzige seiner Art, das die Gesundheit
der Tiere, nicht ihre möglichen Erkrankungen in den
Vordergrund stellt und daher verstärkt präventive Schritte
setzt. Ein wesentlicher Vorteil des Vorarlberger Tiergesundheitsdienstes sei, dass er neben der
Medikamentenanwendung auch die Regelungsbereiche
Viehverkehr, Tierhaltung und Tierschutz, Milch- und
Fleischhygiene und Futtermittelkontrolle abdeckt.

Die Präsidenten der Landwirtschaftskammer und der Tierärztekammer, Josef Moosbrugger und Hans Fink zeigten
sich stolz, dass es gelungen ist, mit einem Rahmenvertrag
über die Abgabe von Arzneimitteln im Rahmen des
Vorarlberger Tiergesundheitsdienstes die Zusammenarbeit und gemeinsame Verantwortung für rückstandsfreie Lebensmittel aufzuzeigen und dabei die freie Tierarztwahl
sicherzustellen.

Landesveterinär Erik Schmid berichtete über die
erfreulichen Ergebnisse des Kontrolldurchganges im Frühjahr
2002. Es wurden wieder ca 3000 Betriebe überprüft, echte Anlassfälle für behördliche Maßnahmen traten nur vereinzelt
auf. Im Hinblick auf den neuen Ansatz der
Lebensmittelsicherheit und -qualität "Vom Feld bis auf den
Tisch" sprach Schmid von einer "lückenlosen, transparenten Dokumentation im Verantwortlichkeitsbereich der
Landwirtschaft. Dieses System sei für die nachfolgenden
Bereiche bis hin zum Konsumenten zur Nachahmung zu
empfehlen.
(gw/dig,nvl)

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