Mitterlehner: "Kalkulationsgrundlagen der ASFINAG für LKW-Maut überprüfen"

Österreichs Mautlösung muss mit zukünftigem deutschen Modell kompatibel sein

Wien (PWK359) "Die Wirtschaftskammer nimmt die Entscheidung der ASFINAG bezüglich des Errichters des LKW-Maut-Systems zur Kenntnis. Für die damit verbundene Systementscheidung trägt nun die ASFINAG die volle Verantwortung." Für Reinhold Mitterlehner, Generalsekretär-Stellvertreter der Wirtschaftskammer Österreich, steht vor allem die praxisnahe Umsetzung der LKW-Maut im Vordergrund:
"Die zentrale Frage ist, ob das österreichische System problemlos mit der zukünftigen deutschen Lösung kompatibel ist. Wenn ja - bestens. Wenn Nein - muss die ASFINAG ein 'Kastl-Chaos' in den LKW-Fahrerkabinen bei der elektronischen Mauteinhebung verantworten."

Genauso wichtig ist für Mitterlehner die Frage der zukünftigen Mauthöhe per Kilometer und damit verbundene Entlastungsmaßnahmen für die Transportwirtschaft: "Die Wirtschaft steht der LKW-Maut keineswegs negativ gegenüber, aber sie muss so gestaltet sein, dass der Standort Österreich, dass einzelne Regionen und Branchen im europäischen Wettbewerb nicht unter die Räder kommen." In diesem Zusammenhang stellt sich für ihn die Frage: "Warum hat die ASFINAG selber die diesbezüglichen Berechnungen zur Mauthöhe vorgelegt und nicht wie in Deutschland eine externe Firma? Das heißt soviel wie:
Ich rechne mir selber vor, was ich für das Projekt vollelektronische LKW-Maut an Geld vom Staat brauche." Für Mitterlehner wäre daher eine Überprüfung der Kalkulationsgrundlagen aus Sicht der Wirtschaft notwendig. (RH)

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