Maier 2: Alarmierende Ergebnisse einer Studie über Wasser aus Hausbrunnen milcherzeugender Betriebe

Wien (SK) Armierendene Ergebnisse einer Studie über Hausbrunnenwasser milcherzeugender bäuerlicher Betriebe veröffentlichte heute SPÖ-Konsumentenschutzsprecher Johann Maier. "Es ist unglaulich wie hoch der Anteil an mangelhaftem Wasser ist. Damit riskieren sowohl Bewohnerlnnen als auch KonsumentInnen ihre Gesundheit", erklärte Maier. Insgesamt wurden 291 Betriebe geprüft, 217 Proben wurden beanstandet, 69 davon waren verdorben, 6 sogar gesundheitsschädlich. In Summe wurden 74,6 Prozent der Proben beanstandet.

Die Ergebnisse im Detail:

* Kärnten 25 Proben, davon 13 beanstandet (52,0 Prozent)

* Niederösterreich 58 Proben, davon 48 beanstandet (82,8 Prozent)

* Oberösterreich 59 Proben, davon 49 beanstandet (83,1 Prozent)

* Steiermark 33 Proben, davon 24 beanstandet (72,7 Prozent). Von diesen 24 Proben waren immerhin 7 als verdorben und 6 als gesundheitsschädlich klassifiziert worden.

* Tirol 61 Proben davon 43 nicht nur beanstandet, sondern als verdorben gewwertet (75,4 Prozent)

* Vorarlberg 22 Proben, davon 11 beanstandet (50 Prozent)

Wien und Burgenland haben keine milchliefernden Erzeugerbetriebe, die Wasser aus Hausbrunnen beziehen.
Von Salzburg liegen keine Daten vor.

"Landwirtschaftsminister Molterer versagt als Umwelt- und Lebensminister und bestreitet nach wie vor jeden Handlungsbedarf. Für die neu geschaffenen Ernährungsagentur lässt dies nichts Gutes ahnen", so Maier abschließend. (Schluss) nf/mm

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