PARTIK-PABLE: Strasser soll bei Reformen Konsens mit Personalvertretern suchen

"Die Personalvertreter könnten ihre Einwände, Argumente und Reformvorschläge an den Minister herantragen"

Wien, 2002-05-24 (fpd) - Innenminister Strasser sollte bei den Reformvorschlägen, die in gewissen Bereichen der Exekutive berechtigt und notwendig seien, mehr den Konsens mit den Personalvertretern suchen, meinte heute FPÖ-Sicherheitssprecherin Abg. Dr. Helene Partik-Pable.****

Schließlich müßten jene Exekutivbeamten, die zwar die Erfahrung hätten, aber zu den Beratungen nicht herangezogen würden, die Gesetze vollziehen. "Durch die Alleingänge des Innenministers wird verhindert, daß die wertvolle Erfahrung von "praktizierenden Exekutivbeamten" unberücksichtigt bleiben", erklärte Partik-Pable.

Die Personalvertreter könnten aber ihre Einwände, Argumente und Reformvorschläge an den Minister herantragen. "Auch die Vorschläge von Personalvertretern müssen somit berücksichtigt werden und nicht nur die Vorschläge von Beamten des Innenministeriums, die sich meistens schon längere Zeit aus der Praxis verabschiedet haben", forderte Partik-Pable.

"Durch diese Vorgangsweise Strassers wird - da schon bei anderen Reformvorhaben auch die Personalvertreter übergangen wurden - die Motivation der Exekutivbeamten sicherlich nicht wirklich gesteigert", schloß Partik-Pable. (Schluß)

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