Parnigoni: Auch FCG verweigert Innenminister nun die Gefolgschaft

Strasser muss auf Kritik der Gewerkschaft reagieren

Wien (SK) Mit Interesse hat SPÖ-Sicherheitssprecher Rudolf Parnigoni zur Kenntnis genommen, "dass nun auch die Fraktion christlicher Gewerkschafter der Politik von Innenminister Strasser eine klare Absage erteilt hat". Nachdem schon in der vergangenen Woche weite Teile der Exekutivgewerkschaft den Rücktritt von Innenminister Strasser wegen seiner verfehlten Personalpolitik gefordert hatten, schloss heute auch die FCG etwaige Kampfmaßnahmen nicht mehr aus, wenn im Jahre 2003 weitere 940 Posten eingespart werden und es zu keinen Neuaufnahmen komme. Parnigoni a, Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ: "Strasser muss jetzt endlich seinen Kurs ändern! Dieser Minister hat zu verantworten, dass im Zeitraum von 1999 bis 2002 die Zahl der Gendarmeriebeamten von 13.847 auf 13.351 gesunken ist und die der Sicherheitswachebeamten von 10.522 auf 10.017. Darüber hinaus sind im Kriminaldienst schon seit Jahren keine neuen Beamten mehr ausgemustert worden!" ****

Nun habe es offensichtlich auch die schwarze Gewerkschaft satt, all die Beschwichtigungsversuche Strassers, denen dann stets Personalkürzungswellen folgen, Glauben zu schenken. Parnigoni abschließend: "Die jahrzehntelang bestens funktionierenden Sicherheitsstrukturen in unserem Land sind in Gefahr. Strasser muss endlich einlenken und auf die berechtigten Sorgen von Gewerkschaft und Opposition umgehend reagieren!" (Schluss) se/mm

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