autostrade steht als Mautbetreiber fest

Wien (OTS) - Im bislang größten österreichischen Ausschreibungsverfahren um die Errichtung und Betrieb der elektronischen LKW-Maut ist heute die Entscheidung gefallen: Die italienische Autostrade S.p.A. mit ihrer Österreich-Tochter Europpass freut sich über den Zuschlag der Asfinag und steht mit der erprobten und gleichzeitig modernen und innovativen Mikrowellentechnik für einen reibungslosen und zuverlässigen Mautbetrieb in Österreich. "Europpass wird ein durch und durch österreichisches Unternehmen sein. Durch unsere langjährige Erfahrung als Betreiber in Europa wissen wir, welch hohen Stellenwert die Zufriedenheit aller Verkehrsteilnehmer im Verkehrsmanagement spielt.", sagt Giovanni Castellucci, Chief Operating Officer der Autostrade S.p.A. "Als unsere wichtigste Aufgabe in Österreich sehen wir daher die Berücksichtigung der Interessen und Wünsche aller Betroffenen und v.a. der Hauptbetroffenen, also der Frächter, Verlader und Spediteure. Gleichzeitig freuen wir uns auf eine gute Kooperation mit der ASFINAG."

Vollelektronischer Mautbetrieb mit dem Mikrowellensystem

Als Bestbieter der Ausschreibung hat Autostrade ein System angeboten, welches zuverlässig, unkompliziert in der Anwendung und preislich attraktiv ist. Der Zuschlag für die italienische Autostrade bedeutet zugleich eine Entscheidung für die weltweit bewährte Mikrowellentechnik, ein für die Nutzer bedienungsfreundliches und einfaches System. Die technische Interoperabilität mit den Systemen in Europa ist damit sichergestellt. Auch im Falle einer Entscheidung Deutschlands für das andiskutierte GPS/GSM-System werden die österreichischen LKW´s interoperabel ausgestattet sein.

Langjährige Erfahrung und große Zukunft im Mautbetrieb

Autostrade betreibt in Italien bereits seit den 90er Jahren das vollelektronische Mikrowellen-Mautsystem Telepass(c), alternativ sind in Italien aber immer auch Barzahlung oder Kreditkartenabbuchung möglich. Neben Italien werden auch in den anderen europäischen Ländern Mikrowellensysteme verwendet. Das in Österreich zum Einsatz kommende System wird allen EU-Kompatibilitätsstandards für Mautsysteme entsprechen. Die viel diskutierte Höhe der Maut ist eine politische Entscheidung, in die sich Autostrade als Betreiber naturgemäss nicht einmischt.

Autostrade in Österreich

Seit Ausschreibungsbeginn im März 2001 hatte sich der Kreis der Bewerber von anfänglich ca. 10 auf zuletzt 3 reduziert. Im Unterschied zu den Mitbewerbern hatte Autostrade kein Konsortium gebildet. "Autostrade wird jedoch die gesamte Wertschöpfung der Lieferungen zur Errichtung des Mautsystems in Österreich vergeben und so die sehr gute österreichische Mauttechnik mit dem italienischen Betreiber-know-how verbinden. Das ist eine riesige Chance für die hiesige Industrie und die beteiligten KMU´s, da in Österreich das weltweit erste flächendeckende free-flow Mautsystem errichtet wird" schloss Castellucci.

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