ÖAMTC-Schutzbrief-Notruf holt acht Patienten innerhalb Europas nach Hause

Weltreiseschutz des Clubs ermöglichte außerdem zwei Krankentransporte aus Tahiti und China

Wien (ÖAMTC-Presse) - Die Mitarbeiter des ÖAMTC-Schutzbrief-Notrufs stehen derzeit im Dauereinsatz. Allein gestern, Donnerstag, galt es für acht Österreicher in Europa, einen in Tahiti und eine Patientin in China Hilfe zu organisieren.

Bei einem Sturz im Rahmen einer Klettertour in Kroatien verletzte sich der 48-jährige Helmut A. aus dem niederösterreichischen Zistersdorf schwer. Seine Gattin verständigte den ÖAMTC-Schutzbrief-Notruf. Nach einer Erstversorgung im Krankenhaus von Zadar wurde der Mann gestern mit dem ÖAMTC-Ambulanzjet ins Wiener AKH geflogen. Zahlreiche Knochenbrüche machten den Transport notwendig. Nach einer Operation heute Vormittag befindet sich der 48-Jährige bereits außer Lebensgefahr.

Ebenfalls bei einem Sturz auf der spanischen Ferieninsel Mallorca erlitt die 52-jährige Elfriede F. aus Schweiggers in Niederösterreich komplizierte Bein- und Wirbelbrüche. Die Frau wurde ebenfalls gestern Abend mit dem ÖAMTC-Ambulanzjet in ihr Heimatkrankenhaus Zwettl gebracht. Ins SMZ-Ost wurde nach einer schweren Lungenentzündung auf der Insel Ischia auch die 70-jährige Wienerin Stefanie T. geflogen.

Neben den drei Ambulanzjet-Rückholungen galt es außerdem noch fünf weitere Patienten mittels ÖAMTC-Ambulanzwagen aus näheren ausländischen Destinationen mit ärztlicher Begleitung zurückzuholen. Allen Patienten entstehen, weil sie durch einen gültigen ÖAMTC-Schutzbrief geschützt sind, für die Heimtransporte keine Kosten. Für alle acht Rückholungen belaufen sich diese auf über 30.000 Euro.

Zwei Österreicher haben Glück im Unglück mit Weltreise-Krankenschutz

Als Ergänzung zum Schutzbrief, der in Europa, den Mittelmeeranrainerstaaten, Kanaren, Azoren und Madeira Gültigkeit hat, bietet der ÖAMTC für fernere Reiseziele den ÖAMTC-Weltreise-Krankenschutz an. Gleich für zwei Österreicher machte sich dieser bezahlt.

Während eines Studienpraktikums in Peking erlitt die 21-jährige Grazerin Barbara H. einen lebensbedrohlichen Darmverschluss. Die Frau wurde mit einem Ambulanzjet von Peking nach Hongkong verlegt, weil in Peking die medizinische Betreuung der Patientin von den ÖAMTC-Ärzten als nicht mit Sicherheit ausreichend beurteilt worden war. Mit dem Weltreise-Krankenschutz sind Kosten bis zu 220.000 Euro und Transportkosten zu 100 Prozent gedeckt. Die vom ÖAMTC organisierte Luftbrücke ist mit 36.000 Euro veranschlagt. Der Frau entstehen aber keine Zusatzkosten.

Bei seinem Tauchurlaub in Papete auf Tahiti verletzte sich der 66-jährige Lorenz S. aus Linz an einem Korallenriff und bekam hohes Fieber. Ein ÖAMTC-Arzt bringt den Mann heute in einem Linienflugzeug aus Tahiti nach Hause.

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ÖAMTC-Pressestelle/Sabine Fichtinger

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