Vizebürgermeisterin Grete Laska eröffnet zwei "neue" Schulen

Wien, (OTS) Heute, Freitag, eröffnete Vizebürgermeisterin Grete Laska mit den jeweiligen BezirksvorsteherInnen Hermine Mospointner und Manfred Wurm Schulen im 10. und 23. Bezirk nach großzügigen Umbau- und Sanierungsarbeiten. An den Feiern nahmen auch Stadtschulratspräsidentin Dr. Susanne Brandsteidl und Gemeinde- sowie Bezirksräte teil. "Wer die Zukunft der Kinder ernst nimmt, darf nicht an der Bildung sparen. Daher investiert die Stadt gemeinsam mit guten Partnern in den Bezirken massiv in den Ausbau von Schulen und Kindergärten" so Laska im Rahmen der Eröffnung. Das betrifft Infrastruktur wie die bauliche Substanz, die Einrichtung aber auch die Ausstattung aller Klassen mit Computern. "Auf das inhaltliche und pädagogische Angebot unserer Volksschulen, die alle auch im Bereich der neuen Medien und viele Sprachen unterrichten, können wir sehr stolz sein", so Laska weiters. "All das bietet unseren Kindern die besten Voraussetzungen für den Abbau von Ängsten und für eine integrative Zukunft. Mit diesen tollen Bildungsstandards sind die Wiener Schulen ‚fit’ für die Zukunft."****

Schulneubau und -sanierungen: 33 "neue" Wiener Pflichtschulen

Nach der Durchführung des sehr erfolgreichen "Schulbauprogramms 2000" mit dem Neu- und Umbau von 100 Pflichtschulen in vorwiegend neuen Stadterweiterungsgebieten startete auf Initative von Vizebürgermeisterin Grete Laska vor mehr als zwei Jahren ein Generalsanierungsprogramm für die bestehenden Allgemein bildenden Pflichtschulen: 33 Schulgebäude mit 44 Schulen werden baulich generalsaniert und neu eingerichtet. Damit werden sie dem Ausstattungsstandard und den Anforderungen eines modernen Schulgebäudes gerecht und wie "neu". Dieses umfangreiche und zukunftsorientierte Programm mit einem Kostenaufwand von rund 900 Millionen EUR in den letzten Jahren ist sowohl in seiner Dimension als auch wegen der damit verbundenen baulichen Standardanhebung für Österreich beispielgebend. Sämtliche Projekte kommen nicht nur den SchülerInnen und dem Lehrpersonal zugute, sondern gehen mit großen Invesititionen in die Baubranche einher und bilden damit einen wesentlichen Beitrag Wiens zur Ankurbelung der Wirtschaft und zur Entlastung des Arbeitsmarktes.

Da die Erhaltung der Pflichtschulen in die Kompetenz der Bezirke fällt, werden die jährlichen Sanierungskosten für diese 33 vom Gemeinderat genehmigten Generalsanierungsprojekte vorweg aus den Bezirkbudgets finanziert, 90 Prozent der tatsächlichen Aufwendungen werden den Bezirken jedoch zum jeweiligen Jahresende aus dem Zentralbudget refundiert. Bis auf 5 Projekte befinden sich sämtliche Vorhaben in Planung oder Bau bzw. wurden bereits fertiggestellt.

Zubau zur Volksschule 10, Quellenstraße 54

Ein 5-klassiger Zubau mit Nebenräumen wie etwa einem Mehrzweckraum sowie ein Gymnastiksaal ergänzen das Raumangebot der Volksschule Quellenstraße. Die Kosten für den Umbau betragen rund 5,25 Millionen EUR. Die Volksschule mit derzeit 13 Klassen besuchen rund 330 SchülerInnen.

Englisch wird ab der 1. Klasse unterrichtet, weiters werden computerunterstützendes Lernen und offenes Lernen mit Elementen der Montessori-Pädagogik angeboten. Ein Schulversuch umfasst eine kommentierte, direkte Leistungsvorlage. Es gibt eine Musikklasse, soziales Lernen, eine Hortpartnerschaft sowie Frühaufsicht. Die Gesamtnutzfläche des Zubaus, der über den Haupteinbau der bestehenden Schule zugänglich ist, beträgt mehr als 1000 m2. Nun gibt es auch einen Aufzug für behindertengerechte Nutzung.

Generalsanierung der Volksschule 23., Erlaaer Straße 74 mit Turnsaalzubau

Die Volksschule, in der derzeit 5 Klassen mit 124 SchülerInnen untergebracht sind, wird bereits im Schuljahr 2002/2003 auf 6 Klassen mit 176 SchülerInnen anwachsen. Weitere Steigerungen der Klassenzahlen sind abzusehen. Die Schule verfügt über eine Schulbibliothek, einen großen Schulhof und eine neue große Turnhalle. Englisch wird ab der 1. Klasse angeboten, zusätzlich zum Turnunterricht Eislaufen und Schwimmen. Es gibt eine spezielle Legasthenikerbetreuung und Deutschkurse für AusländerInnen. Der bestehende Turnsaal war viel zu klein und entsprach nicht mehr der modernen Schulpädagogik. Nicht zuletzt durch die zu erwartende Klassenvermehrung entschloß man sich, im Zuge der Generalsanierung auch einen neuen Normturnsaal mit Geräteraum und Garderoben zu errichten. Der Turnsaalzubau kostet rund 2 Millionen EUR, die Generalsanierung, die u.a. eine Modernisierung der Elektrik, des Heizsystems, der Installationen, einen einen neuen Aufzug sowie Sanierungen der Fenster, der Fassade und des Daches umfasst, 3 Millionen EUR.

Allgemeine Informationen:
o Schulen: http://www.wien.gv.at/index/schulen.htm

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