Haupt: Kindergeld wird evaluiert-Ergebnis im Sommer

Landes-Familienreferenten/innen in Innsbruck

Wien (BMSG/OTS) - Anlässlich der diesjährigen Konferenz der Landesfamilienreferenten/innen in Innsbruck, nahm Familienminister Mag. Herbert Haupt auch zur Entwicklung des Kindergeldes Stellung. Haupt zeigte sich hocherfreut, dass es innerhalb von zwei Monaten bei den Anträgen zum Kindergeld einen regelrechten Ansturm gegeben habe. So sei in diesem Zeitraum die Zahl der Anträge von 3.670 Anträgen (21. März 2002) auf 16.101 Anträge (24. Mai) gestiegen. Eine Evaluierung bis Mitte Sommer werde die hohe Akzeptanz des Kindergeldes durch die Österreicherinnen und Österreicher endgültig bestätigen, so Haupt.

Der Familienminister und die Familienreferenten/innen lobten die hervorragende Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern, die gerade hinsichtlich einer aufeinander abgestimmten Familienpolitik erstklassig funktioniere. Der Familienminister teilte im Rahmen der Konferenz den Referenten/innen mit, dass er eine österreichweite Erhebung der Kinderbetreuungsplätze in Auftrag gegeben habe, die den genauen Bedarf der tatsächlich benötigten Betreuungsplätze feststellen soll. Mit eingeschlossen in diese Erhebung wären auch die Tagesmütter und freien Kindergruppen, um endlich ein aussagekräftiges statistisches Material für künftige Entscheidungen zu erhalten.

Ein weiteres Thema der Konferenz in Innsbruck waren die Mehrlingsgeburten. Der Familienminister lud die Ländervertreter/innen ein, hier eine bundesweit einheitliche Lösung zu entwickeln, um gerade in diesem Bereich den Bedürfnissen der Familien besser gerecht zu werden. Die Ländervertreter ihrerseits signalisierten dazu ihre Zustimmung.

Anerkennung durfte Haupt von den Familienreferenten/innen der Länder auch für das sehr erfolgreiche Projekt des Gemeindeaudits entgegennehmen, welches er auf Ebene der Kommunen zur Förderung besonderer Familienfreundlichkeit gestartet hatte. Der Familienminister versprach, hier auch in Zukunft - in Abstimmung mit den Gemeinden - weitere Akzente zu setzen.

Viel Lob wurde von den Landesfamilienreferenten/innen für die gestern im Nationalrat beschlossene Familienhospizkarenz dem Familienminister ausgesprochen. Diese Regelung sei im Hinblick auf die Familienfreundlichkeit Österreichs tatsächlich ein Quantensprung. "Österreich ist ein Land, in dem es Familien tatsächlich gut geht", so der Familienminister abschließend. Schluss (bxf)

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