Kossina in Bratislava: Umwelt kennt keine Grenzen

Symposium zum Thema Abwasser und Abfallwirtschaft

Wien, (OTS) "Umweltfragen brauchen grenzübergreifende Lösungen", unterstrich Umweltstadträtin Dipl. Ing. Isabella Kossina bei dem Symposium "Umwelt grenzenlos" in Bratislava. Im Mittelpunkt der Veranstaltung, bei der Experten aus Wien und Bratislava zwei Tage lang Erfahrungen austauschten, standen Fragen der Abfallwirtschaft und des Abwassers.

Umwelttechnik müsse für den Menschen und nicht gegen ihn verwendet werden, so Kossina. Wien, als Umweltstadt, hat in vielen Fragen eine Vorreiterrolle. Trotzdem gebe es grenzübergreifende Herausforderungen, die einer Lösung bedürfen: Steigende Müllmengen, bessere Luftqualität, Altlasten, die saniert werden müssen, oder die Abwasserreinigung sind in Österreich als auch in Slowenien ein Thema. Know-How-Transfer stehe daher im Mittelpunkt von Cross-Border Veranstaltungen.****

"Nur durch gemeinsame Bemühungen und intensive Zusammenarbeit, im Rahmen einzelner Regionen oder auf weltweiter Ebene können die ungünstigen Einflüsse auf die Umwelt reduziert werden", betonte Kossina. Gemeinsames Ziel müsse es sein, die Umweltsituation global zu verbessern.

Gerade in einem zusammenwachsenden Europa sei es notwendig, Umweltschutz ernst zu nehmen und auch in ihn zu investieren. Die Attraktivität einer Stadt und die Lebensqualität seien in hohem Ausmaß auf einen nachhaltigen und vorausschauenden Umweltschutz zurückzuführen. Nicht zuletzt entstünden durch neue Investitionen hochqualifizierte Arbeitsplätze und Anreize für die Wirtschaft.

"Moderner Umweltschutz versucht die Probleme an der Quelle zu lösen. Dort wo sie anfangen zu entstehen und nicht erst dort, wo sie sichtbar werden", betonte Kossina. Komplexe Lösungen seien dafür notwendig - Politik, Wirtschaft, private Institutionen und die Bevölkerung müssten für eine vorausschauende Umweltpolitik gewonnen werden. (Schluss) bfm

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