Dr. Gisela Hopfmüller zur Leiterin der ORF-Hauptabteilung "Bildung und Zeitgeschehen" bestellt

Generaldirektorin Lindner: "Weitere Frau an der Spitze einer Hauptabteilung"

Wien (OTS) - Auf Vorschlag von Informationsdirektor Gerhard
Draxler hat ORF-Generaldirektorin Dr. Monika Lindner die bisherige "Report"-Chefin Dr. Gisela Hopfmüller zur Leiterin der Hauptabteilung "Bildung und Zeitgeschehen" bestellt. Hopfmüller tritt ihre Funktion mit 1. Juni an. Die nächsten Ausgaben des "Report" wird Sabine Zink moderieren.

Generaldirektorin Dr. Lindner zu dieser Neubestellung: "Mit Dr. Gisela Hopfmüller steht nun eine weitere Frau an der Spitze einer wichtigen ORF-Hauptabteilung. Frau Dr. Hopfmüller gehört zu den profiliertesten Journalisten des Landes und ist ein Zeichen dafür, welche Bedeutung dem Bereich 'Bildung und Zeitgeschehen' künftig eingeräumt werden soll."

Informationsdirektor Gerhard Draxler: "Die Dokumentationen aus der Hauptabteilung 'Bildung und Zeitgeschehen' gehören zu den Vorzeigeprodukten des ORF-Programmangebots. Mit Dr. Gisela Hopfmüller an der Spitze dieser Abteilung ist Fortführung und Ausbau dieser auch international viel beachteten Performance sichergestellt."

Dr. Gisela Hopfmüller: "Ich freue mich sehr über meine Bestellung. Selbstverständlich ist es eine besonders reizvolle Aufgabe, eine der anspruchsvollsten Hauptabteilungen des ORF zu leiten, und diese Aufgabe ist für mich die gute und logische Fortsetzung meines Weges im ORF. Bildung und Zeitgeschehen den Zuseherinnen und Zusehern nahe zu bringen - in aktuellen Formen, in Magazin- und Dokumentationsformen - stellt hohe Anforderungen an alle Beteiligten und ist natürlich gesellschaftspolitisch enorm relevant. Intelligentes Innehalten, um bei wichtigen Themen in die Tiefe zu gehen, das ist in unserer atemlosen Zeit wichtig. Wobei Innehalten nicht Stehenbleiben heißt, sondern sich Zeit nehmen zur Reflexion. Diesen Anspruch gilt es in Formen zu bringen, die in die Lebenswirklichkeit möglichst vieler Zuseher passt, also möglichst breitflächiges Zuseherinteresse findet."

Gisela Hopfmüller, Jahrgang 1955, maturierte 1973 mit "ausgezeichnetem Erfolg" in Klagenfurt und studierte ab 1973, um ihren Wunsch nach einer zukünftigen journalistischen Tätigkeit mit einer Fachausbildung zu stützen, Kunstgeschichte und Germanistik in Graz. 1980 promovierte sie zum Doktor der Philosophie. Erste journalistische Erfahrungen sammelte sie schon während ihrer Schul-und Studienzeit als Ferialpraktikantin und freie Mitarbeiterin bei der "Volkszeitung" in Klagenfurt und der "Süd-Ost Tagespost" in Graz. Von 1980 bis 1982 arbeitete sie als Kulturredakteurin bei der "Volkszeitung", ab 1981 leitete sie dort dieses Ressort. Nach ihrer Übersiedlung nach Wien wurde sie vom damaligen FPÖ-Obmann Dr. Norbert Steger für die FPÖ-Bundespressestelle engagiert, in der sie von 1982 bis Anfang 1984 tätig war.
Im Februar 1984 kam Hopfmüller zum ORF, zunächst als freie Mitarbeiterin. Ab Juli desselben Jahres war sie unter dem damaligen Chefredakteur Rudolf Nagiller als Redakteurin im Ressort Innenpolitik in der Radio-Information tätig. Im August 1991 folgte sie dem verstorbenen Erich Eichinger als Ressortleiterin für Innenpolitik nach.

Seit März 1997 war Gisela Hopfmüller Sendungsverantwortliche des "Report", im Oktober desselben Jahres übernahm sie auch die Moderation des politischen TV-Wochenmagazins des ORF, das sie am Dienstag, dem 21. Mai 2002, zum letzten Mal moderierte. 1999 wurde sie zusätzlich mit der Sendungsverantwortung von "Report international" und 2001 mit der Leitung des "Europa-Panoramas" betraut. Weiters leitete Gisela Hopfmüller "Betrifft"-Diskussionen, Wahlkampfkonfrontationen und die "Sommergespräche".

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