Bartenstein: Internationale Handelsbeziehungen nicht durch Protektionismus gefährden

Wirtschaftsminister trifft Hongkongs Regierungschef Sir Donald

Wien (BMWA/OTS) - Tsang zu Arbeitsgespräch

Im Rahmen seines Österreich-Besuches ist der
Regierungschef Hongkongs, Sir Donald Tsang, heute mit Wirtschaftsminister Dr. Martin Bartenstein zu einem Arbeitsgespräch zusammengetroffen. Erörtert wurden neben einer Intensivierung der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen insbesondere aktuelle Fragen der Weltwirtschaft wie die wirtschaftliche Integration in Europa und Asien sowie die Auswirkungen des WTO-Beitritt Chinas. ****

Bartenstein und Tsang unterstrichen die Bedeutung einer weiteren Liberalisierung des Welthandels und in diesem Zusammenhang der neuen WTO-Runde, speziell für stark exportorientierte Länder wie Österreich und Hongkong. Es bestand Einigkeit, dass alle Maßnahmen protektionistischer Natur, wie zuletzt etwa die US-Importzölle im Stahlbereich, für eine weitere positive Entwicklung der internationalen Handelsbeziehungen schädlich sind.

Der WTO-Beitritt Chinas bedeutet für Hongkong als größten Investor dort bedeutende Erleichterungen bei Handel und Investitionen. "Ähnliches gilt aus österreichischer Sicht für die bevorstehende Erweiterung der Europäischen Union, sind doch die Kandidatenländer nicht nur führende Handelspartner Österreichs, sondern auch Ziel von zuletzt fast 80% der österreichischen Direktinvestitionen", unterstrich Bartenstein.

Hongkong ist für Österreich der drittwichtigste Absatzmarkt in Asien. Laut vorläufigem Jahresergebnis für 2001 konnten die österreichischen Exporte im vergangenen Jahr weiter Marktanteile gewinnen. Dieser positive Trend setzt sich auch zu Jahresbeginn 2002 fort.

Ein Foto dieses Treffens finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit unter der Rubrik "News".

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