Stoisits: ‚Wo keine Waffe ist, kann sie auch nicht benutzt werden’

Abrüstung in Privathaushalten ist Gebot der Stunde

OTS (Wien) - "Auch wenn die Regierungsparteien weiterhin ihrer Unseinsichtigkeit frönen und gebetsmühlenartig ihre Scheinargumente wiederholen: Es gibt schlicht und einfach kein vernünftiges Argument, welches den Besitz von privaten Schusswaffen rechtfertigt", kritisiert Terezija Stoisits, Justizsprecherin der Grünen, die Starrheit der Regierungspartein in Sachen Waffenverbot für Privathaushalte.

"Bei jeder anderen Gelegenheit führen FPÖ und ÖVP gerne aus, wie wichtig ihnen die Sicherheit der Bevölkerung sei. Mit einem Schusswaffenverbot für Privatpersonen kann ein wichtiger Beitrag zu einem Mehr an Sicherheit geleistet werden. Die standhafte Weigerung, den Tatsachen ins Auge zu sehen, ist fahrlässig, unverständlich und gefährlich", so die Abgeordnete. Stoisits ergänzt, dass gerade die tragischen Ereignisse der jüngsten Vergangenheit beweisen, dass die Verfügbarkeit von Schusswaffen die Hauptursache für die verhinderbaren Tötungen waren.

"Wären die Schusswaffen nicht im Haushalt vorhanden gewesen, hätten sie nicht benutzt werden können. Was ist daran so schwer zu verstehen?", so Stoisits. Die Grünen werden ihre Initiativen für ein Schusswaffenverbot für Privatpersonen weiterführen. "Ich hoffe, dass es nicht noch mehr Tragödien braucht, bis die Regierungsparteien endlich bereit sind, dem unhaltbaren Status quo ein Ende zu bereiten und der Abrüstung in Privathaushalten zustimmen werden", schließt Stoisits.

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