Der Mensch im Mittelpunkt - Rotkreuz-Tage in Kärnten

Wien (OTS) - "Ziel des Roten Kreuzes ist es, menschliches Leid überall und jederzeit zu verhüten oder zu lindern. Im Mittelpunkt steht immer der Mensch" sagt Hans Polster, der Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes (ÖRK), der mit Ende Juni in den Ruhestand tritt. Seinen Abschied nimmt er in Spittal an der Drau, wo vom 31.05. - 01 06.2002 der jährliche Sanitätshilfebewerb des ÖRK stattfindet. In den 32 Jahren seiner Amtsperiode als Generalsekretär wurde das ÖRK zur führenden humanitären Organisation in Österreich. Der neue Generalsekretär des ÖRK ist Dkfm. Dr. Wolfgang Kopetzky.

"Um den ständig neuen Anforderungen entsprechen zu können, hat sich in der täglichen Arbeit der Rotkreuz-Helfer in den letzten 32 Jahren viel verändert - im Rettungsdienst, in der Katastrophenhilfe, und in den Gesundheits- und sozialen Diensten genauso wie im Blutspendewesen" lässt der scheidende Generalsekretär die letzten Jahre Revue passieren "Doch die Aufgabe, Leid zu lindern, ist gleich geblieben."

Auch die regelmässig stattfindenden Bewerbe dienen diesem Zweck: die Mitarbeiter im Rettungsdienst optimal auf ihren Einsatz im Notfall vorzubereiten. Beim Sanitätshilfe-Bundesbewerb in Spittal messen sich die besten Retter Österreichs und eine Gastgruppe aus Deutschland. In mehreren Praxis- und Theoriestationen treten sie am Samstag, den 1. Juni ab 9.00 in einem fairen Bewerb an. Sie müssen praxisbezogene Situation bewältigen: Zum Beispiel die Versorgung von Unfallopfern nach Verkehrs- oder Haushaltsunfällen. Dabei ist genaues Arbeiten, schnelles Handeln und nicht zuletzt Teamgeist gefordert. Die Bewerbsstationen befinden sich alle im Stadtgebiet von Spittal und sind bequem zu Fuß erreichbar. Am Abend des Bewerbes gibt es eine Abendveranstaltung mit Siegerehrung. Die Bundessieger werden Österreich beim europaweiten Erste Hilfe-Bewerb 2003 in Tschechien vertreten. "Die wahren Gewinner des Bewerbes" so Hans Polster "sind die Menschen, denen die gut ausgebildeten Rotkreuz-Sanitäter helfen können".

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