SJÖ verurteilt blau-schwarze "Antifrauenpolitik"

Kollross/Vasold: Regierung zerschlägt frauenpolitische Projekte =

Wien (SK) "Die frauenfeindliche Politik der Regierungsparteien findet in der gezielten Zerschlagung feministischer Projekte durch finanzielle Aushungerung einen weiteren Höhepunkt. Auch Ausflüchte wie die bloße Bereinigung von finanziellen Unregelmäßigkeiten täuschen nicht über die wahren Absichten von Blau-schwarz hinweg", empört sich Andreas Kollross, Verbandsvorsitzender der SJÖ (Sozialistische Jugend Österreich), über die kürzlich geäußerten Ansichten des ÖVP-Abgeordneten Kukacka. ****

Stefanie Vasold, Frauensprecherin der SJÖ, fügte am Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ hinzu: "Die Auflösung des Frauenministeriums war nur der erste Schritt einer lang angelegten Kampagne gegen die Gleichstellung von Frauen in der Gesellschaft. Die Regierungsparteien zeigen einmal wieder ihre patriachale Gesinnung."

"Besonders niederträchtig" finden Kollross und Vasold die Stigmatisierung der Klientinnen des Vereins Lefö (Lateinamerikanische emigrierte Frauen in Österreich) als Illegale und somit nicht der Förderung Würdige: "Kein Mensch ist illegal. Diese Frauen sind zum größten Teil Opfer von Frauenhandel. Dieser Problematik mit der Zerstörung von Beratungseinrichtungen zu begegnen, ist unglaublich." (Schluss) hm/mm

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