LH Haider: Weitere deutliche Besserung am Arbeitsmarkt

April 2002: Beschäftigtenzahlen nehmen zu, Arbeitslosenzahlen ab - Anstieg an Arbeitslosen ist in Kärnten mit 10,4 Prozent am geringsten (Bundesdurchschnitt: 20,8) - Beschäftigtenzunahme gegenüber März um 1,7 Prozent (Österreich: 0,2)

Klagenfurt (LPD) - Kärntens Arbeitsmarktlage bessert sich deutlich. Die Beschäftigtenzahlen nehmen im Vergleich zu den Vormonaten zu, die Arbeitslosenzahlen ab. Diese erfreuliche Mitteilung machte heute Landeshauptmann Jörg Haider unter Hinweis auf die aktuellen Daten der Landesstelle für Statistik. Demnach wurden Ende April 2002 insgesamt 189.876 unselbständig Beschäftigte verzeichnet.
Im Vergleich zum März 2002 nahm die Zahl der unselbständig Beschäftigten um 3.101 oder 1,7 Prozent zu. Österreichweit betrug die Zunahme nur 0,2 Prozent. Die saisonale Schwankung ist zu diesem Zeitpunkt in Kärnten sehr hoch.

Weiters wurden im April 2002 zusätzlich 13.587 geringfügig Beschäftigte gezählt (davon 74,4 Prozent Frauen). Im Jahresabstand hat sich die Zahl der geringfügig Beschäftigten in Kärnten um 571 oder 4,4 Prozent erhöht.

Markante Beschäftigtenzunahmen gab es in den Bereichen Datenverarbeitung und Datenbanken, Realitätenwesen und Vermietung, Kultur, Sport, Unterhaltung, Chemische Industrie und Kreditwesen. Zum gleichen Zeitpunkt waren bei den Kärntner Arbeitsämtern 16.788 Arbeitssuchende vorgemerkt, um 1.588 mehr als zum gleichen Stichtag des Vorjahres.

Im Bundesländervergleich waren im April durchwegs Arbeislosenzunahmen verzeichnet worden, wobei sich die Zunahme Kärntens (10,4 Prozent)als geringste aller Bundesländer erweist. Die höchsten Arbeitslosenzunahmen lagen in Vorarlberg (plus 29,4 Prozent), in Wien (plus 29,3 Prozent), in Oberösterreich (plus 23,3 Prozent) und in Salzburg (plus 22,7 Prozent). Im Bundesdurchschnitt mußte ein Anstieg um 39.776 Beschäftigungslose oder 20,8 Prozent registriert werden. Auch im Vergleich mit der Entwicklung des Bundesmittels schneidet Kärnten deutlich besser ab.

Im Vergleich zum Vormonat hat sich das Arbeitslosenpotential um 2.583 Personen oder 13,3 Prozent verringert.Der Bundesdurchschnitt wies nur eine Verringerung um 7,2 Prozent auf.

Die Zahl der offenen Stellen war im April mit 1.678 um 699 oder 29,4 Prozent niedriger als vor einem Jahr (Österreich: minus 23,6). Der Lehrstellenmarkt bessert sich merklich. Die Zahl der offenen Lehrstellen ist mit 322 nur noch geringfügig kleiner als das Angebot an Lehrstellensuchenden mit 355. (Schluss)

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