SCHWEISGUT: OLYMPIA 2010 WÜRDE ÖSTERREICH ALS WINTERSPORTLAND NUMMER EINS POSITIONIEREN

Wien, 24. Mai 2002 (ÖVP-PK) ÖVP-Tourismussprecher Abg. Johannes Schweisgut begrüßt den in der gestrigen Nationalratsdebatte von ÖVP, FPÖ und SPÖ angenommenen Entschließungsantrag, in dem die Bundesregierung ersucht wird, die Bewerbung der Städte Salzburg und Kitzbühel um die Austragung der Olympischen Winterspiele 2010 zu unterstützen. "Damit ist ein erster wichtiger Schritt für eine erfolgreiche Bewerbung gesetzt. Ich freue mich, dass sich die Bundesregierung und fast der gesamte Nationalrat hinter diese Olympiabewerbung stellen. Eine Winterolympiade ist Garant für eine hohe Tourismuswertschöpfung. Zwei Wochen Medienpräsenz in der ganzen Welt könnten Österreich als Wintersportland Nummer eins eindrucksvoll positionieren - für die Sikregionen Tirol und Salzburg ist dies besonders wichtig", sagte Schweisgut.****

"Die Fernsehliveübertragungen bei Olympischen Spielen gehen in 160 Staaten der Erde - damit werden mehr als 80 Prozent aller Staaten erreicht. Außer dem Milliardenfernsehpublikum würden auch mehrere 100.000 Besucher dieses sportliche Großereignis vor Ort erleben. Der weltweite Werbeeffekt einer Olympiade ist durch nichts zu übertreffen. Der österreichische Tourismus würde enorm von dieser sportlichen Großveranstaltung profitieren - auch in den folgenden Jahren würden wesentlich mehr Touristen in unser Land kommen", unterstrich Schweisgut.

"Die Austragung der Winterolympiade 2010 würde auch wichtige Impulse für den Sommertourismus setzen. Zwar hat Österreich derzeit gute Winternächtigungszahlen vorzuweisen - dem stehen jedoch sinkende Sommernächtigungen entgegen. Gerade um dem rückläufigen Sommertourismus entgegenzusteuern, müsste die Chance der Olympiade genützt werden. Durch die Präsentation unserer Kultur und unserer Gastlichkeit bieten sich ideale Voraussetzungen für eine Gesamt-Imagewerbung, und außerdem werden noch zusätzliche Mittel für die Sommerwerbung frei", sagte der Tourismussprecher.

"Aufgrund der vorhandenen Infrastruktur und der vorhandenen Sportstätten müssten für die Austragung der Olympiade kaum Eingriffe in der Natur vorgenommen werden. Die Spiele könnten also unter Berücksichtigung eines optimalen Naturschutzes veranstaltet werden -ein Grund mehr, sie in unserem Land auszutragen. Bedauerlich finde ich daher die Tatsache, dass die Grünen nicht bereit waren, diesen Entschließungsantrag zu unterstützen. Es zeigt sich einmal mehr, dass Grüne nur verbal für den Naturschutz eintreten, wenn es jedoch um die konkrete Verwirklichung dieses Anliegens geht, sie nicht bereit sind, sich dafür einzusetzen und mitzuarbeiten", schloss der ÖVP-Abgeordnete.
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