Motz: LKW-Road-Pricing darf nicht durch die Frächterlobby verhindert werden

Eine Mauthöhe von 29 Cent pro Kilometer ist eine realistische Größenordnung; die Gesamteinnahmen dienen Erhaltung und Ausbau der Infrastruktur

St. Pölten, (SPI) - "Offensichtlich machen die Vertreter der Frächter in der Wirtschaftskammer nun gegen die LKW-Maut mobil", interpretiert der Wirtschaftssprecher der Niederösterreichischen Sozialdemokraten, Landtagsabgeordneter Mag. Wolfgang Motz, die Präsentation einer einschlägigen Studie zu den Auswirkungen der LKW-Maut durch Wirtschaftskammer-Präsidenten Christoph Leitl. Bereits seit 1997 würden die ÖVP und die Wirtschaftskammer die Maut hinauszögern, zeigt sich Mag. Motz über das aktuelle Vorgehen verärgert: "Dieses Hinhalten hat einen Entgang an Einnahmen von 1,8 bis 2,2 Milliarden Euro verursacht. Finanzielle Mittel, die für Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur dringend benötigt werden."****

Eine Mauthöhe von 29 Cent ist für Mag. Motz in Hinblick auf eine Kostenwahrheit im Güterverkehr gerechtfertigt. "Gibt die Regierung dem Jammern der Frächter nach und setzt sie die wegeabhängige LKW-Maut aus, dann können wichtige Verkehrsprojekte nicht realisiert werden. Dies bedeutet letztendlich eine Absage an den Ausbau der dringend nötigen Verkehrsinfrastruktur. Besonders Niederösterreich hat aber großen Nachholbedarf, der angesichts der EU-Erweiterung nicht länger verzögert werden kann", so Motz.
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