Familienhospizkarenz: Lackner - Regierung verhindert Jahrhundertgesetz

Wien (SK) "Das Familienhospizgesetz hätte ein Jahrhundertgesetz werden können, wenn Sie nicht den gemeinsamen Weg kurz vor dem Ziel verlassen hätten", warf SPÖ-Gesundheitssprecher Manfred Lackner am Donnerstag im Nationalrat den Regierungsparteien vor. An dem neuen Gesetz zur Familienhospizkarenz fehle ein "wesentlicher Teil": die existentielle Absicherung für diejenigen Menschen, die die Familienhospizkarenz in Anspruch nehmen. Obwohl die SPÖ der Regierung das "Instrumentarium" zur Vervollkommnung dieses Gesetzes mittels eines Antrages in die Hand gelegt habe, weigere sich die Regierung standhaft, diesen Schritt zu setzen, kritisierte Lackner. Mit der Forderung nach einer existentiellen Absicherung befinde sich die SPÖ übrigens in "bester Gesellschaft", bemerkte Lackner mit dem Hinweis auf den katholischen Familienverband. Trotz der "nicht gerade vertrauensstiftenden Gesetzgebung" der Bundesregierung, gab sich Lackner kämpferisch: "Wir werden nicht lockerlassen." **** (Schluss) lm

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