Laska: Städte müssen lebenswert bleiben

"Weiche Standortfaktoren werden immer wichtiger"

Wien, (OTS) "Ein funktionierendes soziales Netz, Sicherheit, Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten sowie ein attraktives Freizeitangebot sind die Voraussetzungen für eine lebenswerte Stadt", erklärte Wiens Sozial- und Jugendstadträtin Vizebürgermeisterin Grete Laska am Donnerstag im Rahmen des 52. Städtetages in Graz. "Nicht umsonst sind die sogenannten weichen Standortfaktoren zunehmendend auch Kriterium dafür, ob sich internationalen Unternehmen in einer Stadt niederlassen oder nicht.". Laska verwies in diesem Zusammenhang auf eine kürzlich weltweit durchgeführte Studie des britischen Unternehmensberaters Mercer, in der Wien unter 215 Metropolen in Sachen Lebensqualität nach Zürich an zweiter Stelle landete. Bewertet wurden dabei nach 39 Kriterien wie die politische und wirtschaftliche Situation, die Gesundheitsversorgung, Einkaufsmöglichkeiten, Schulen etc.

Wien habe sich in den letzten Jahren zu einer "Wohlfühlstadt" entwickelt. Dies hänge einerseits mit dem traditionell hervorragenden sozialen Netz, optimaler Wohnqualität, der Vielfalt an Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten und den vielfältigen Angeboten der Kinderbetreuung, andererseits aber auch mit zahlreichen Aktivitäten zur Erweiterung des Freizeitangebotes zusammen.

Unter dem Motto "Die Stadt gehört ihren Bewohnern" seien beispielsweise die Tore des Rathauses geöffnet worden, egal ob für Jungbürgerclubbings, Life Ball, klassische Wiener Bälle oder Symposien. Der Sitz der Wiener Landesregierung gelte heute als eine der begehrtesten Eventlocations, so Laska.

Zu den erfolgreichsten städtischen Events "unter freiem Himmel" zählen das jährliche Opernfilmfestival auf dem Rathausplatz mit 700.000 Gästen, der ebenfalls auf dem Rathausplatz angesiedelte "Wiener Eistraum" und vor allem der jährliche Silvesterpfad in der Wiener Innenstadt mit rund 600.000 begeisterten Besucher aus dem In-und Ausland.

Diese Events werden von der "stadt wien marketing service GmbH" organisiert, die vor drei Jahren als 100%ige Tochter der Stadt Wien gegründet wurde und neben der erwähnten Großevents für zahlreiche kleinere Veranstaltungen verantwortlich zeichnet.

Laska: "All diese Bemühungen tragen dazu bei, dass Wien heute die viertwichtigste Kongress-Stadt der Welt ist und der Tourismus der Bundeshauptstadt die Turbulenzen des Jahres 2001 gut gemeistert hat, indem die Nächtigungen im Vergleich zum Rekordjahr 2000 nur um 0,2 Prozent zurückgingen, was im internationalen Vergleich einem Riesenerfolg gleichkommt." (Schluss) nk

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