Weiter FPÖ-Kritik am Projekt Wien-Mittel

Wien, (OTS) Die FPÖ habe immer noch die Hoffnung auf eine "positive Entwicklung" beim Projekt Wien-Mitte, in dem es zu einer Redimensionierung der Türme kommen sollte. Dies erklärten Donnerstag Klubobmann Mag. Hilmar Kabas, LAbg. Heinz-Christian Strache und LAbg. Heike Trammer in einer Pressekonferenz. Am kommenden Wochenende werde es, so Kabas, zu einem "Geheimtreffen" zwischen dem Wiener Planungsstadtrat und dem UNESCO-Direktor kommen, wo auf Einladung des Planungsstadtrates über dieses Projekt vor allem im Hinblick auf das Weltkulturerbe gesprochen werden soll. Es finde keine öffentliche Diskussion statt und die Bürgerinitiative sei mit zwei Vertretern erst auf Verlangen des UNESCO-Direktors zugezogen worden. Es werde auch keine Information der Öffentlichkeit geben. Es sei zu befürchten, dass hinter verschlossenen Türen ein einseitiger geschönter Bericht an den UNESCO-Direktor gegeben werde.

Die FPÖ habe in einem Brief an die UNESCO ebenfalls um einen Gesprächstermin zu diesem Thema gebeten. In der Pressekonferenz wurde sowohl an den Wiener Bürgermeister, an die Stadtregierung und an die Bauträger appelliert, Vernunft zu zeigen und das von der UNESCO verliehene Weltkulturerbe für die Wiener Innenstadt nicht durch die zu hohen Türme des Projektes Wien-Mitte wieder zu gefährden. Die Alternative zu dem derzeitigen Sanierungsfall Wien-Mitte könne auf keinen Fall "Monstertürme" heißen. In dem Pressegespräch wurde auch an die im Zusammenhang mit diesem Projekt laufenden Verfahren beim Verfassungs- und Verwaltungsgerichtshof erinnert und auf eine Petition verwiesen, die bereits an den Nationalrat ergangen sei. Auch mit der Bundesregierung sei man im Gespräch.

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