Pumberger: Wer Familienhospizkarenz ablehnt, befürwortet Sterbehilfe

Die SPÖ hat dreißig Jahre nichts getan und fordert jetzt Unerfüllbares

Wien, 2002-05-23 (fpd) - Scharfe Kritik übte heute der freiheitliche Gesundheitssprecher Abg. Dr. Alois Pumberger an der Opposition, die bereits im Sozialausschuß dem Modell der Familienhospizkarenz die Zustimmung verweigerte. "Wer die Familienhospizkarenz ablehnt, muß mit dem Vorwurf leben, die Sterbehilfe zu befürworten." ****

"Wenn die SPÖ auch heute in der Nationalratssitzung die Familienhospizkarenz ablehnt, so heißt dies auf den Punkt nur eines:
Sie spricht sich gegen die arbeitsrechtliche Absicherung , nämlich Kündigungs- und Entlassungsschutz der Begleitenden aus. Und sie spricht sich gegen Arbeitslosen-, Kranken- und Pensionsversicherung der Angehörigen von Sterbenden aus. Das alles mit der Forderung nach noch mehr, obwohl sie in dreißig Jahren in diesem Bereich nichts getan hat", kritisierte Pumberger.

"Wenn die Opposition heute wirklich ablehnt, so muß sie sich den Vorwurf gefallen lassen, daß sich in ihren Reihen die Befürworter der aktiven Sterbehilfe durchgesetzt haben. Deren gibt es bei SPÖ und Grünen ja genug. Erwähnt seien etwa der ehemalige SPÖ-Abgeordnete und Klubobmann a.D. Sepp Wille - ein glühender Verfechter der Sterbehilfe. Die sozialistische Jugend in Kärnten, die sich für die Euthanasie aussprach. Oder Grünen-KO Van der Bellen, der noch vor einem Jahr damit aufhorchen ließ, indem er für Beihilfe zum Selbstmord die Straffreiheit forderte", meinte Pumberger.

"Diese Regierung beweist mit der Familienhospizkarenz einmal mehr, daß sie sich gegen die Sterbehilfe ausspricht und nicht den holländischen oder belgischen Weg gehen will", schloß Pumberger. (Schluß)

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