CO Wutte: "Schausberger fehlt jegliche Legitimation für Ratschläge"

Kein Grund für "Wettlauf der Kniefälle" gegenüber der FPÖ

"Jemand der gemeinsam mit der SPÖ die Salzburger Landesverfassung ändert um die FPÖ aus der Konzentrationsregierung zu drängen, hat nicht die Legitimation, anderen gute Ratschläge zu erteilen". Mit diesen Worten reagiert CO Dr. Klaus Wutte scharf auf den Vorschlag des Salzburger Landeshauptmannes Dr. Franz Schausberger, der die Kärntner ÖVP gestern dazu aufforderte, von ihrer kritischen Haltung gegenüber Landeshauptmann Haider Abstand zu nehmen. Laut Wutte stelle sich mit Schausbergers Wortspende die Frage, ob der Salzburger Landeshauptmann davor Angst habe, die SPÖ als Mehrheitsbeschaffer zu verlieren "Wird Schausberger gegenüber der FPÖ nur aus diesem Grund zum Faserschmeichler, so ist dies mehr als bedenklich", betont der Clubobmann, der von einem "Wettlauf der Kniefälle" gegenüber der FPÖ nichts hält.

Noch im November 1996 fand der Salzburger Landeshauptmann mehr als deutliche Worte. Über die APA ließ Schausberger zu Haider und schwarz-blau wissen: "Mit Haider geht es nicht". "Es wäre erfreulich, würde sich Schausberger an seine damalige Haltung erinnern", so Wutte abschließend.

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Mag. Eduard Wohlfahrt

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