Lembacher: Nationalparkzentrum in Hardegg ist Impuls für die Grenzregion

Niederösterreichs Naturschönheiten sind bedeutender Wirtschaftssfaktor

St. Pölten (NÖI) - Mit dem Spatenstich für das Nationalparkzentrum in Hardegg, den Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll gestern vorgenommen hat, wird ein weiterer Impuls für die Grenzregion und den ländlichen Raum in Niederösterreich gesetzt. Gerade am ehemaligen Eisernen Vorhang, der die Entwicklung der Region fast 50 Jahre behindert hat, haben derartige Projekte einen besonderen Stellenwert. Die Schönheiten der Natur in der Region sind das Kapital, das nun sinnvoll und nachhaltig genutzt werden kann. Das Nationalparkzentrum wird Informations- und Ausgangspunkt für die Erkundung des Nationalparks Thayatal sein, der mit dem angrenzenden Nationalpark Podyjí ein Musterbeispiel an grenzüberschreitender Zusammenarbeit darstellt, betont LAbg. Marianne Lembacher.****

So wird nun 2 Jahre nach der Eröffnung des Nationalparks das Nationalparkzentrum mit einem Investitionsvolumen von 3,2 Millionen Euro errichtet, wobei neben dem Gebäude mit Büroräumlichkeiten, Ausstellungsräumen, einem Shop, einem Gastronomiebereich und einem Veranstaltungsraum auch eine Erlebnislandschaft entstehen wird. Neben EU- Mitteln und Regionalförderungsmitteln des Landes tragen auch Bund und Gemeinde zur Finanzierung des Projektes bei, so Lembacher.

Durch dieses für Wissenschaftler, Schulen und Touristen bedeutende Projekt entstehen langfristig drei bis vier Vollarbeitskräfte und vier bis sechs Teilzeitarbeitskräfte, wobei zusätzlich ein wirtschaftlicher Impuls für die gesamte Region gewährleistet ist, der den Wirtschaftsstandort stärkt. Das Nationalparkzentrum ist ein Leitprojekt des Fitnessprogrammes für Niederösterreich, mit dem das Land auf die EU-Erweiterung gezielt vorbereitet wird, um die Chancen der Erweiterung optimal zu nutzen, stellt Lembacher klar.

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