Achatz begrüßt Vierparteieneinigung über Gentechnik-Moratorium

Wien, 2002-05-23 (fpd) - Die freiheitliche Agrar- und Konsumentensprecherin Anna Elisabeth Achatz zeigte sich überaus erfreut, mit dem Koalitionspartner sowie den übrigen Parlamentsparteien eine Übereinkunft in Sachen Gentechnik erzielt zu haben. ****

"Gerade in dieser äußerst sensiblen Materie ist ein gemeinsames Vorgehen aller Fraktionen wünschenswert und zweckdienlich. Nur im Konsens können die zahlreichen sich durch die Gentechnik ergebenden Fragen und Probleme im Sinne der Bevölkerung und des Konsumenten gelöst werden", sagte Achatz.

Kern des Entschließungsantrages ist die Verlängerung des Moratoriums bei der Zulassung gentechnisch veränderter Pflanzen. "Die Bundesregierung wird aufgefordert, sich im Sinne der Österreicher mit aller Kraft für dieses Anliegen einzusetzen", so Achatz. Darüber hinaus sollen Studien in Auftrag gegeben werden, um die zahlreichen noch offenen Fragen im Zusammenhang mit gentechnisch veränderten Pflanzen ehebaldigst zu klären. Schwerpunkt dieser Studien haben laut der freiheitlichen Agrarsprecherin die Evaluierung der Möglichkeiten zur Einrichtung gentechnikfreier Zonen in Österreich zu sein. Auch die offenen Fragen im Bereich der Haftung bei unabsichtlicher Freisetzung von GVO sind bis Herbst 2002 zu klären.

"Die gesamte Gentechnikmaterie ist viel zu heikel, um ohne das Vorliegen gesicherter und verläßlicher Daten irgendwelche weiteren Schritte zu unternehmen. Der Wille der Österreicher in diesem Punkt ist eindeutig und ein klarer Auftrag an die Politik, die Gengefahr wenn nur irgendwie möglich von unserem Land und aus unseren Nahrungsmitteln fernzuhalten", so Achatz abschließend. (Schluß)

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