SPÖ erreicht breitere Unterstützung für Konfliktbewältigung von SchülerInnen

SPÖ-Antrag im Landtag einstimmig angenommen

St. Pölten, (SPI) - Seit dem unfassbaren Amoklauf des Gymnasiasten, der im deutschen Erfurt in seiner Aussichtslosigkeit 17 Menschen und sich selbst erschoss, ist das Gewaltpotenzial, zu dem auch Kinder und Jugendliche in ihrer Verzweiflung bereit sind, wieder in aller Munde. "Die Erschießung einer Lehrerein in Zöbern, die Jugendlichen in Neunkirchen, die heuer die Ermordung ihres Lehrers geplant, aber glücklicherweise nicht umgesetzt haben, und andere Vorfälle zeigen auf traurige Weise, dass auch unser Bundesland keine Insel der Seeligen ist", erklärt LAbg. Helmut Cerwenka, warum er sich als SPÖ Bildungssprecher schon seit Jahren für eine professionielle Konfliktbewältigung für NÖs SchülerInnen und für dementsprechende Pilotprojekte einsetzt. ****

Die positiven Erfahrungen, die mit solchen Projekten gemacht wurden, müssen regional erweitert, beziehungsweise mittelfristig bedarfsorientiert im ganzen Bundesland angeboten werden, forderte Cerwenka in einem dementsprechenden Antrag, der in der vergangenen Landtagssitzung am 16. Mai einstimmig angenommen wurde. Ein Erfolg, über den sich Cerwenka im Sinne der NÖ SchülerInnen freut: "Die im Bildungsministerium beschlossenen Verhaltensvereinbarungen sind schön und gut, aber es wird leider nicht reichen, dass sich nur Lehrer und Eltern mit den Problemen ihrer SchülerInnen und Kinder auseinandersetzen. Kinder und Jugendliche in Konfliktsituationen brauchen individuelle fachliche Hilfe, die wir uns leisten müssen." (Schluss)

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