Glawischnig: Mangelndes Engagement von Molterer beim Schutz der Wale

Grüne verlangen offiziellen Protest der Bundesregierung gegen japanische Stimmenkaufaktion

Wien (OTS) - Scharfe Kritik am mangelnden Engagement von BM Molterer gegen die Versuche Japans, das Walfangverbot aufzuheben, übt die Umweltsprecherin der Grünen, Eva Glawischnig, anlässlich der heute beginnenden 54. Jahrestagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) im japanischen Shimonoseki. "Japan besticht seit Monaten mit hohen Geldbeträgen Entwicklungsländer, damit sie für die Aufhebung des Walfangverbotes und gegen die Einrichtung neuer Schutzgebiete stimmen", so Glawischnig. "Hat Japan damit Erfolg, wird erstmals seit zwanzig Jahren die Wiederaufnahme des Walfangs ermöglicht", warnt Glawischnig.

"BM Molterer hat vor wenigen Wochen im Parlament öffentlich zugesichert, dass Österreich noch vor Beginn der Konferenz klare Worte zu dem japanischen Stimmenkauf finden wird. Diese Zusage wurde bis heute nicht eingehalten", kritisiert Glawischnig. Die Umweltsprecherin verlangt erneut einen offiziellen Protest der Bundesregierung. "Es wäre ein Trauerspiel, wenn die österreichische Bundesregierung im Gegensatz zu Neuseeland und Schweden, die bereits offiziellen Protest deponiert haben, dieses völlig inakzeptable Vorgehen Japans nicht öffentlich verurteilt", so Glawischnig. "Vielen Österreicherinnen und Österreichern ist der Schutz dieser großartigen Meeressäuger ein Anliegen, Österreich muss daher mit Engagement für den Schutz der Wale eintreten", verlangt Glawischnig abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (++43-1) 40110-6697
http://www.gruene.at
presse@gruene.at

Pressebüro der Grünen im Parlament

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB/OTS