Kranzl: Bundesregierung muss Geldmittel für mehr Kinderbetreuungseinrichtungen bereitstellen

Gusenbauer - Plan ist der richtige Weg zu einem kinderfreundlichen Österreich!

Niederösterreich (SPI) Es ist international bewiesen, dass mehr Chancen für die Frauen Beruf und Familie vereinbaren zu können, der entscheidende Anreiz für mehr Geburten sind. Mit dem Kindergeld alleine ist dies nicht gegeben. Obwohl in Niederösterreich das Angebot an Kinderbetreuungseinrichtungen sehr gut ist, sind weitere Verbesserungen unbedingt notwendig. "Ich unterstütze daher ausdrücklich die Forderung von SPÖ - Vorsitzenden Dr. Alfred Gusenbauer nach Bereitstellung von jährlich 72 Millionen Euro in den nächsten 5 Jahren, um in ganz Österreich ausreichend und kundenorientierte Kinderbetreuungseinrichtungen zu schaffen. In Niederösterreich könnten mit den Mitteln aus diesem Fond speziell Kinderbetreuungseinrichtungen für die unter 3 jährigen geschaffen und ausgebaut werden", sagte die Kindergarten-Landesrätin Christa Kranzl.

Die Nutzung der vorhandenen Infrastruktur und Öffnung der Kindergärten auch für die unter 3 jährigen sowie für Volksschulkinder hat sich in den seit längeren laufenden Versuchen sehr bewährt. "Wichtig sind Öffnungszeiten der Kindergärten die auf die Arbeitszeiten der Mütter abgestimmt sind. Speziell für Pendlerinnen ist ein Angebot zu schaffen, da diese sonst keine Chance auf Berufstätigkeit haben. Wichtig ist auch die Verlängerung des "Rückkehrrechtes" für Frauen und Männer, die aufgrund des Kindergeldes 30 Monate aus dem Beruf vorübergehend aussteigen wollen. Derzeit gilt der Kündigungsschutz nur 24 Monate. Wenn also der Staat de facto die Frauen zwingt, nach 24 Monaten wieder den Beruf auszuüben, so muss die Bundesregierung auch für Kinderbetreuungseinrichtungen sorgen", so Landesrätin Christa Kranzl. sw

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