Sacher: Rücktrittsaufforderung der Exekutivgewerkschaft an Minister Strasser ist gerechtfertigt

Einbruchsdelikte, Kleinkriminalität und Schlepperunwesen nehmen zu

St. Pölten, (SPI) - "Die Personalabbaupolitik bei der Exekutive, verordnet durch Innenminister Ernst Strasser, ist ein Sicherheitsrisiko für Niederösterreich. Die jüngste Rücktrittsaufforderung der Exekutivgewerkschaft an Strasser aufgrund seines Vorhabens, neuerlich mehr als 1.000 Beamtinnen und Beamte im Innenressort und bei der Exekutive abzubauen - nach bereits in den vergangenen zwei Jahren der blauschwarzen Regierungskoalition abgebauten 2.000 Dienstposten -, ist damit gerechtfertigt und vollends zu unterstützen", so der Klubobmann der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Ewald Sacher.****

In NÖ schließt Ernst Strasser 37 Gendarmerieposten. Damit wird Strasser als "Sicherheitszersetzungsminister" in die Geschichte eingehen. Denn einen derartigen Kahlschlag hat kein Innenminister vor ihm geplant und eingeleitet. Die Bevölkerung darf sich bei der ÖVP-Niederösterreich und bei Erwin Pröll für die steigende Kriminalität und den Verlust an öffentlicher Sicherheit bedanken. Weniger für den Bürger, weniger für das Land - dafür mehr Einbruchsdelikte, mehr Kleinkriminalität und ein ständig anwachsendes Schlepperunwesen. Wäre beispielsweise die Überwachung der Niederösterreichischen EU-Außengrenze wirklich so effektiv, wie das die VPNÖ stereotyp behauptet, so würden die Schlepperbanden wohl schon seit Wochen auf andere EU-Außengrenzen ausweichen. Aber ganz im Gegenteil - weil es in Niederösterreich so leicht ist, in die EU illegal einzureisen, gibt es immer mehr illegale Grenzübertritte.

"Statt endlich die 400 unbesetzten Planposten in Niederösterreich zu besetzen, vernichtet Strasser mit seinem neuerlichen sicherheitspolitischen Kahlschlag und Personalabbau nicht nur Hunderte Arbeitsplätze, er leistet damit auch einer steigenden Kriminalität Vorschub. Vielleicht deshalb, damit die Bürger bald private Wachdienste bezahlen müssen. Polizei und Gendarmerie wären dann nur mehr Alibi-Einrichtungen - vielleicht will Strasser gerade das", so Sacher.
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