Heinzl: Funktions- und Gehälterkumulierter Schelling sollte sich mehr auf St. Pölten konzentrieren

5.000 St. Pöltner verlangen Rücknahme der Postämterschließungen in der Landeshauptstadt

St. Pölten, (SPI) - Wie man jüngsten Medienberichten entnehmen konnte, ist der FPÖ-nahe ÖVP-Stadtrat Hans Jörg Schelling von der blauschwarzen Bundesregierung in den Aufsichtsrat der Post AG berufen worden. Neben seiner Geschäftsführertätigkeit im XXX-Lutz-Konzern und seiner Stadtratsfunktion nun die dritte bezahlte Tätigkeit von Hans-Jörg Schelling, die sich aber als erste seiner Funktionen auch positiv auf St. Pölten auswirken könnte. "5.000 St. Pöltner Bürgerinnen und Bürger haben gegen die Schließung der Postamtsstandorte in Harland und Radlberg unterschrieben, die St. Pöltner Postlogistik- und Briefverteilungszentrale mit rund 160 Arbeitsplätzen beim Hauptbahnhof steht ebenso vor der Schließung. Schelling könnte sich hier einbringen. Er soll unsere Postämter wieder aufsperren und dafür sorgen, dass die Logistikzentrale mit den 160 Arbeitsplätzen nicht geschlossen wird", kommentiert der St. Pöltner SP-Nationalrat Anton Heinzl die neue Zusatzfunktion des St. Pöltner Kommunalpolitikers.****

Mit der auf Schelling zukommenden zusätzlichen zeitlichen und arbeitsmäßigen Belastungen im Rahmen seiner mittlerweile angewachsenen bezahlten Funktionen in der Wirtschaft ist jedenfalls in naher Zukunft auch eine Entscheidung über das Hauptaugenmerk seiner Arbeit zu erwarten. "Man kann drei bezahlte Funktionen wohl nur sehr schwer mit vollem Augenmerk und Engagement verfolgen, zumal sich Schelling ja auch als Nachfolger von VP-Wirtschaftslandesrat Ernest Gabmann zu profilieren sucht. Ich gehe davon aus, dass sich Schelling bald zu einer Bereinigung seiner beruflichen Verpflichtungen entschließen wird, was eine Zurücklegung seiner Funktion als Möbel-Lutz-Geschäftführer nicht ausschließt", so Heinzl.
(Schluss) fa

Rückfragen & Kontakt:

Büro NR Anton Heinzl
Tel.: 02742/354366
Handy: 06764160397

SPÖ St. Pölten

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/SPI