Neues Herzkatheter-Labor im Wilhelminenspital eröffnet

Bessere und schnellere Versorgung von Herzinfarktpatienten

Wien (OTS) Donnerstag wurde im Wilhelminenspital des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV) das um knapp 1,9 Millionen Euro erneuerte Herzkatheter-Labor (Cardangiographieanlage) von Wiens Gesundheitsstadträtin Prim. Dr. Elisabeth Pittermann-Höcker eröffnet. An der 3. Medizinischen Abteilung mit Kardiologie des Wilhelminenspitals werden unter anderem Patientinnen und Patienten mit komplexen und teilweise lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen behandelt. Ein Schwerpunkt der Abteilung ist auch die Versorgung von Herzinfarktpatienten.****

Lückenlose kardiologische Versorgung in Wien

In Wien erleiden durchschnittlich zwei Personen pro Tag einen Herzinfarkt. Meist treten Herzinfarkte in den frühen Morgenstunden auf. Um eine lückenlose Versorgung rund um die Uhr zu gewährleisten, wird ab Mai - neben dem AKH - in je einem Schwerpunktkrankenhaus des KAV alternierend (jeweils einen Tag in der Woche) das Herzkatheter-Labor rund um die Uhr besetzt sein. Auch das Wilhelminenspital bildet einen Standort der kardiologischen Rund-um-die-Uhr-Versorgung in Wien.

Digitale Bildverarbeitung und geringere Strahlenbelastung für Patienten

Mit der erneuerten Cardangiographienanlage kann die, für bestimmte Herzinfarktpatienten wichtige, so genannte Ballondiladation (PTCA) nun besser durchgeführt werden. Bei diesem Eingriff wird die Engstelle des betroffenen Herzkranzgefäßes durch Einbringen eines Katheters mittels Ballon aufgedehnt. Auch können dank des neuen Katheter-Labors Herzrhythmusstörungen genauer lokalisiert werden, was Patienten eine oft jahrelange Einnahme von Medikamenten erspart. Eine weitere Besonderheit stellt die exaktere und schnellere Bildauswertung dar. Die Röntgenaufnahmen werden nicht mehr auf Film, sondern auf CD gespeichert. Das bedeutet, dass die Daten sowohl intra- als auch interhospital rasch weitergegeben werden können. Nicht zuletzt wird auch die Strahlenbelastung für die Patientinnen und Patienten mit Hilfe der neu adaptierten Röntgenanlage reduziert. (Schluss) bw

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