LHStv. Onodi: 22 Mio Euro für neue Strahlentherapiestation in Krems

"Versorgungsengpass wird entschieden verbessert"

St. Pölten (OTS) - Die medizinische Versorgung der Bevölkerung NÖs wird mit der neuen Strahlentherapiestation in Krems, deren Bau jetzt europaweit ausgeschrieben wurde, entscheidend verbessert, freut sich NÖ Gesundheitsreferentin LHStv. Heidemaria Onodi: Die im Oktober 1999 beschlossene Station wird als zweite Strahlentherapie-Einrichtung neben Wiener Neustadt für ein Einzugsgebiet von 750.000 Einwohnern ausgerichtet sein.

Baubeginn für die Strahlentherapiestation, die vor allem von Patienten aus den Versorgungsregionen Zentralraum und Waldviertel in Anspruch genommen werden wird, ist im Frühjahr 2003. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2005 vorgesehen. Die Gesamtkosten des Projekts werden sich auf 22 Mio Euro (300 Mio ATS) belaufen.

Neben der Verbesserung für die Versorgung der Patienten, denen lange Fahrzeiten erspart werden, bedeutet dieser Neubau auch einen gewaltigen Impuls für die Bauwirtschaft und die Schaffung neuer Arbeitsplätze: Auf der Strahlentherapiestation werden insgesamt 60 ÄrztInnen, Physiker, Techniker und weitere MitarbeiterInnen beschäftigt sein.

Mit dieser zweiten Strahlentherapiestation in Niederösterreich kann auch der Strahlentherapie-Engpass in Wiener Spitälern gemildert werden. Im Rahmen eines Gespräches über die Gesundheitsversorgung im Osten erörterte LHStv. Onodi am Mittwoch mit der Wiener Gesundheitsstadträtin Elisabeth Pittermann neben Fragen der orthopädischen und neurochirurgischen Versorgung auch dieses Thema. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Landtagsklub
Tel.: 02742/9005-12794, 0664 / 142 60 73

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/NSN/OTS