Ringler: "Neues Profil für Historisches Museum weist viele grüne Ideen auf"

Wiener Grüne zu Präsentation der Pläne von Mailath-Pokorny für das Historische Museum.

Wien (Grüne) - "Wir freuen uns, dass der Kulturstadtrat die Grünen Forderungen zur inhaltlichen Neupositionierung des Historischen Museums vielfach übernommen hat", so die Kultursprecherin der Wiener Grünen Marie Ringler in einer ersten Reaktion auf die heute vom Kulturstadtrat präsentieren Pläne zum Historischen Museum. Ringler:
"Es war dringend an der Zeit, das Museum aus seinem Dornröschenschlaf wach zu küssen. Ob Mailath-Pokorny seine präsentierten Ideen auch wirklich verwirklichen kann und wird, wird sich in Zukunft zeigen. Wir auf jeden Fall warten auf eine Umsetzung."

Bisweilen stellten die Wiener Grünen nämlich fest, dass der Stadtrat zu Kommunikation und Transparenz im Prozess der Neupositionierung immer von den Grünen ermuntert werden musste: die gemeinderätliche Enquete im April zur Zukunft des Museums wurde von den Grünen iniitiert und mit dem nun präsentierten Prozedere zur Ausschreibung der Leitung einer Grünen Forderung nach Transparenz nachgekommen.

"Im Gegensatz zu der Ausschreibung der kaufmännischen Leitung vor einigen Monaten, die unter der Wahrnehmungsschwelle stattfand, kann der jetzt eingeschlagene Weg bei der Ausschreibung des/der künstlerisch-wissenschaftlichen Leitung vorsichtig positiv bewertet werden", so Ringler. "Schlussendlich wird sich aber erst in der Umsetzung zeigen, ob Mailath-Pokorny ernsthaftes Interesse an Nachvollziehbarkeit von Ausschreibungen und einer zukunftsorientierten Personalentscheidung hat."

Nach den Wiener Grünen ist ein besonders wichtiger Punkt im Zusammenhang mit der Ausgliederung des Museums auch heute nicht angeschnitten worden. Ringler: "Was wir brauchen ist ein klarer Organisationsentwicklungsprozess zur Begleitung der Ausgliederung um offene Fragen gerade im Bereich Personalwesen zu klären. Mit den MitarbeiterInnen, soll ein moderierter Organisationsentwicklungsprozess gestartet werden, der die gesamte Phase der Neupositionierung begleitet und so auch neue organisatorische Strukturen, wie thematischen Teambildungen etc., ermöglichen kann.

Abschließend fordern die Grünen zusätzlich zu der Diskussion der KandidatInnen im Kuratorium des Museums ein öffentliches Hearing der drei bestgereihten KandidatInnen vor dem Gemeinderatsausschuss für Kultur und Wissenschaft.

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