Raschhofer: Stammzellenforschung in einigen Mitgliedstaaten verboten, trotzdem EU-weit gefördert

Österreich muß sich an EU-Förderung beteiligen

Wien, 2002-05-15 (fpd) - "Der EU-weiten Förderung der embryonalen Stammzellenforschung wurde mit der heutigen Abstimmung Tür und Tor geöffnet!", kommentiert die freiheitliche Delegationsleiterin, Daniela Raschhofer, die heutige Abstimmung zum 6. Forschungsrahmenprogramm im Europäischen Parlament in Straßburg. ****

"In der heutigen Abstimmung zum 6. Forschungsrahmenprogramm hat das Europäische Parlament in zweiter Lesung alle Änderungsanträge zur genaueren Definition der "ethischen Grundprinzipien" abgelehnt. Die Interpretation des Begriffes ethische Grundprinzipien bleibt nun jedem einzelnen Mitgliedstaat überlassen. Das führt in der Folge dazu, daß die embryonale Stammzellenforschung in einem Land mit EU-Geldern gefördert werden kann, dessen ethische Grundprinzipien diese Forschung zulassen", so Raschhofer weiter.

"Ich bin empört darüber, daß nun Mitgliedstaaten wie Österreich, in denen die embryonale Stammzellenforschung verboten ist, diese Art der Forschung EU-weit mitfinanzieren müssen", so Raschhofer abschließend. (Schluß)

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