Schwemlein: Freizeit- und Touristenbremse durch "Demontage" der italienischen und slowenischen Ortsnamen auf Kärntner Straßenschilder

Wien (SK) Als "Höchst zweifelhaft", ob dies der Freizeit- und Tourismuswirtschaft Österreichs, im speziellen Kärntens, nützen werde, bezeichnet SPÖ-Freizeit- und Tourismussprecher Emmerich Schwemlein die "Demontage" italienischer und slowenischer Ortsnamen von Straßenschildern in Kärnten. ****

Zu Gunsten der Hoteliers und deren MitarbeiterInnen schlägt Schwemlein den Kärntner TouristikerInnen vor, auf Kärntens Straßen eine Info-Kampagne zur Sommersaison zu starten. Der Notwendigkeit einer Orientierungshilfe für europäische und einheimische TouristInnen durch Angaben über Ortsnamen des Urlaubsziels - auch vor Grenzübertritt - sei Rechnung zu tragen, so Schwemlein am Mittwoch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ.

"Ob die Ortstafeländerungen der österreichisch-slowenischen Beziehung, die Staatssekretärin Rossmann auf tourismuspolitischer Ebene zu stärken versucht, nützt, ist fraglich. Geschichtlich und bezüglich des finanziellen Aufwandes fragwürdig, wird die Verkehrssicherheit und der Verkehrsflusses dadurch keinesfalls positiv beeinflusst", kritisiert Schwemlein die Vorgangsweise Haiders.

"Im Wissen, dass Kärntens Ortshinweise bei der Grenze enden, werden TouristInnen und Einheimische in Zukunft andere Wege - als den "Urlaub bei Freunden" - finden, um nach Italien oder Slowenien zu gelangen. Der Urlaub in Kärnten wird dadurch wohl kaum attraktiver ", schloss Schwemlein. (Schluss) nf/mp/mm

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