Kronberger: Straßburg unzumutbar für EU-Steuerzahler

Unnötige Verschwendung kostet Zeit und Geld

Wien, 2002-05-15 -(fpd) - Aufgrund der enormen zusätzlichen Kosten und Zeitverluste, die durch den Zweitsitz des Europäischen Parlamentes in Straßburg entstehen, forderte der freiheitliche EU-Parlamentarier Hans Kronberger, den "Wanderzirkus des Europäischen Parlamentes" einzustellen. ****

Kronberger: "Straßburg ist auf Dauer dem europäischen Steuerzahler nicht zumutbar. Hier werden nicht nur Steuergelder sinnlos verschwendet, sondern die Arbeit der EU-Abgeordneten wird auch beeinträchtigt. Wertvolle Zeit geht verloren und Personal und Beamte samt Bergen von Akten werden quer durch Europa sinnlos hin und her geschickt."

"Die Verkehrsinfrastrukturen nach Straßburg sind schon jetzt heillos überlastet und machen die monatliche An- und Abreise aus ganz Europa zum endlosen Nervenkitzel. Mit der bevorstehenden Erweiterung der Europäischen Union dürfte dann wohl endgültig das Chaos ausbrechen", so Kronberger.

Kronberger weiter: "Der zweite Sitz des Europäischen Parlamentes neben Brüssel in Straßburg wurde im Vertrag von Amsterdam auf Intervention von Staatspräsident Chirac abgesichert. Er dient ausschließlich der französischen Eitelkeit und der wirtschaftlichen Belebung der Stadt. Dazu ist grundsätzlich nichts einzuwenden, allerdings hat die Zusatzkosten Frankreich zu übernehmen und die Arbeit darf nicht durch unnötige Doppelgleisigkeiten in Mitleidenschaft geraten. Kein europäischer Steuerzahler wird einsehen, warum er zwei Parlamentssitze finanzieren soll", schloß Kronberger. (Schluß)

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