NÖ FCG-Landesfrauentag 2

Schöls kritisiert "oft versuchte Vereinnahmung des ÖGB durch SP" Schittenhelm: "Müssen Maximum fordern, um Teil zu bekommen" Wien (OTS) - Scharfe Kritik an der "oft versuchten Vereinnahmung des ÖGB durch die Sozialisten" übte der Vorsitzende der NÖ Christgewerkschafter, Bundesrat Alfred Schöls beim Landesfrauentag der NÖ Christgewerkschafterinnen. Diese Taktik sei zwar schnell zu durchschauen, dennoch wirke diese "Einlullpropaganda" zeitweilig auf einige Christgewerkschafter, die sich solcherart mißbrauchen lassen." Für die Christgewerkschafter reklamierte Schöls, stets "kritische Distanz sowohl zu den Sozialisten als auch zur eigenen Partei" zu wahren. "Wir haben uns nie als Ableger des ÖAAB gesehen, wiewohl wir uns stets zu unserer politischen Heimat bekannt haben und sie nie verleugnen."

Im Hauptreferat des Landesfrauentages (63 Delegierte) rief LAbg. Dorothea Schittenhelm die der NÖ Christgewerkschafterinnen zu verstärktem Engagement auf. Denn: "Wir Frauen sind so gewaltig gefordert wie noch nie!" Auch müßten die Frauen "ein Maximum fordern, um einen Teil zu bekommen." Die Minderheitssituation der FCG-Frauen dürfe nicht verunsichern, betonte Schittenhelm: "Die Sozialistinnen mögen zwar lauter und plakativer sein, aber das heißt noch lange nicht, daß sie besser sind!"

Neues Logo der NÖ FCG-Frauen

Mit der neuen Vorsitzenden bekamen die NÖ Christgewerkschafterinnen auch ein neues Logo: Geblieben ist zwar die grafische Umsetzung von FCG NÖ, zwischen den beiden Begriffen befinden sich nun aber das klassische Frauenzeichen, zweimal und ungleich groß sowie in den Landesfarben blau und gelb.

In den - allesamt einstimmig angenommenen - siebe Anträgen fordern die NÖ FCG-Frauen unter anderem die Anrechnung von Karenzzeiten für die "Abfertigung neu", die Erhöhung der Zuverdienstgrenze beim Bezug von Kinderbetreuungsgeld, die unveränderte Beibehaltung des Pensionsantrittsalters für Frauen bis 2019 und die nachhaltige Durchsetzung der Chancengleichheit ("Gender Mainstreaming").

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