Sacher: Bürgerwehr ist eine Konsequenz des Strasser-Exekutive-Sparkurses

Planposten nachbesetzen, SPÖ lehnt Bürgerwehr entschieden ab

St. Pölten (OTS) - Die SPÖ lehnt Bürgerwehren und Privatschutztruppen entschieden ab. Mit Verwunderung registriert der Klubobmann der SPÖ NÖ, Ewald Sacher, die Äußerungen von Innenminister Ernst Strasser (ÖVP) zur umstrittenen Grazer Bürgerwehr: "Wir brauchen keine Reserve-Polizisten", meint der Innenminister, "Polizei und Gendarmerie machen in Österreich einen guten Job".

"Die Frage ist nur, wie lange unsere Exekutiv-Beamten diesen guten Job noch machen können", ruft Sacher in Erinnerung, dass es ausgerechnet der vom Innenminister und von der blau-schwarzen Regierung verordnete Sparkurs ist, der einen kontinuierlichen Abbau der Sicherheit zur Folge hat. "Ein Gendarmerieposten nach dem anderen wird geschlossen, kaum ein Polizeiwachzimmer klagt nicht über Personalmangel, da verwundert es nicht, dass die Bevölkerung besorgt ist", meint Sacher.

Um die Entstehung weiterer, am Rande des Verfassungsbogens agierender Bürgerwehren und Privatschutztruppen zu verhindern, sei der Innenminister ernsthaft aufgefordert, sich weitere Posten- und Wachzimmerschließungen zu überlegen. Weiters sind die offenen Planposten von Gendarmerie und Polizei in Niederösterreich endlich nachzubesetzen, fordert Sacher: "Das wäre sinnvoller und vor allem für die Bevölkerung weitaus hilfreicher, als sich scheinheilig über Bürgerwehren zu empören", schloss Sacher.

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