Haupt: Familienpolitik neu als Lösung für die Zukunft

Erstmals Mittel aus dem FLAF nur für Familien

Wien (BMSG/OTS) - Zum Internationalen Tag der Familie nahm heute Generationenminister Mag. Herbert Haupt Stellung. "Die Bundesregierung hat selbstbewusst das Tor zu einer völlig neuen und erfolgreichen Familienpolitik aufgestoßen." 30 Jahren sozialistischer Politik hätten die Institution Familie systematisch ausgehöhlt. Den jungen Menschen im Land sei die Familie als unsympathisches und überholtes Lebensmodell "verkauft" worden.

"Dieses Bild rücken wir wieder zurecht", bekräftigte der Generationenminister."

Haupt bezeichnete die von der Bundesregierung gesetzten familienfreundlichen Maßnahmen als den "einzig möglichen Weg", der auf drängende gesellschaftspolitische Fragen die "richtigen Antworten" gebe. Familienfreundlichkeit heiße vor allem Kinderfreundlichkeit. Mehr denn je wären Zuwendung und Anteilnahme am Leben der Kinder gefragt. Die Gesellschaft habe ein brennendes Interesse daran, dass es Kinder gebe und sich Eltern der "gewiss nicht leichten Aufgabe" des Kindergroßziehens widmeten, so der Generationenminister.

Kindergeld hilft dort, wo es helfen soll

Haupt verwies hier auf das Kindergeld als weitaus bessere und gerechtere Alternative zum Karenzgeld, da es nicht an eine vorangegangene Berufstätigkeit gebunden sei. "Das Kindergeld ist für alle gedacht, vom Bezug wird niemand ausgeschlossen". Und es sei vor allem dort wirksam, wo es am notwendigsten gebraucht werde, betonte der Generationenminister. Mütter und Väter könnten sich guten Gewissens der Betreuung ihrer Kinder widmen und einander abwechseln. Dafür gebe es 3 Jahre rund 436 Euro im Monat. Die jährliche Zuverdienstgrenze von 14.600 Euro sei für Mütter und Väter "geradezu maßgeschneidert", da sie die Kontaktaufnahme mit der Berufswelt attraktiv mache.

Dass Kinderbetreuungspflichten aber auch einen bedeutenden Schritt in Richtung Eigenvorsorge für Frauen darstellten, werde mit einer eigenständigen Krankenversicherung und pensionsbegründenden 18 Monaten pro Kind unterstrichen, bekräftigte Haupt. Ein wesentlicher Bestandteil des Kindergeldes wäre auch, dass der Bezug an Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen geknüpft sei, was "gesundheitspolitisch eminent wichtig" sei.

Mittel aus dem FLAF für Familien zweckgebunden

"In der Vergangenheit verwendeten die Sozialisten den FLAF zum Stopfen der Budgetlöcher. Die jetzige Bundesregierung stellt diese Mittel selbstverständlich den Familien zur Verfügung", stellte Haupt fest. Schon darin manifestiere sich der himmelhohe Unterschied zwischen der sozialistischen Familienpolitik der Vergangenheit und der richtungsweisenden Familienpolitik der gegenwärtigen Regierung. "Was den Familien gehört, muss ihnen auch zu Gute kommen", so Haupt, der auf weitere Familienleistungen, wie die Erhöhung der Familienbeihilfe ab 2003, die Erhöhung des Mehrkindzuschlages, den Zuschlag zur Familienbeihilfe erheblich behinderter Kinder, das Pflegegeld ab der Geburt für Kinder mit Behinderung, verwies. Auch die Familienhospizkarenz wäre im Hinblick auf die familiäre Zusammengehörigkeit entwickelt worden.

"In Anbetracht dieser Leistungen für unsere Familien bin ich mit Stolz erfüllt", so Generationenminister Haupt abschließend. (Schluss) bxf

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