Parnigoni: Strassers Politik ist schuld am Spuk der Privat-Sheriffs

Private Ordnungshüter nun auch in Wien

Wien (SK) Mit Sorge beobachtet SPÖ-Sicherheitssprecher Rudolf Parnigoni, dass sich der "Spuk" der von der Bevölkerung abgelehnten privaten Ordnungshüter nun nach Graz auch in Wien ausbreitet, wie vom "Kurier" in seiner heutigen Ausgabe berichtet. "Dass die Kaufleute der Kärntner Straße nunmehr auf sogenannte 'Private City Patrols' zurückgreifen wollen, ist ein ernstes Anzeichen für das eklatante Steigen der Kleinkriminalität in unserem Land. Bedingt durch die rigide Politik der Personalkürzung bei der Exekutive ist ein enormes Sicherheitsvakuum entstanden", sagte Parnigoni am Mittwoch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. "Seit Monaten hält Minister Strasser ja die Zahlen des längst erstellten Sicherheitsberichtes 2001 vor der Öffentlichkeit geheim. Während man die angeblich horriblen Statistiken offensichtlich noch einer Schönung unterzieht, tauchen nun an allen Ecken und Enden irgendwelche Hilfs-Sheriffs auf." ****

Dieser "Wildwuchs im Bereich der öffentlichen Sicherheit" sei vor allem Strassers Säumigkeit anzulasten. Parnigoni fordert den Innenminister auf, endlich die Zeichen der Zeit richtig zu deuten und die Aufnahme der von der SPÖ geforderten 1.000 weiteren Exekutivbeamtinnen und -beamten zu veranlassen bzw. die entsprechenden Ausbildungsmöglichkeiten zu schaffen. Der FPÖ rät Parnigoni, sich verstärkt um die Belange und Probleme der Exekutive zu kümmern, anstatt bloßen Lobbyismus für die privaten Security-Organisationen zu betreiben. (Schluss) wf/mm

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