Familienbund-Präsident Mag. Gumpinger: Familienpolitische Maßnahmen greifen- Geburtenzahlen im März um 4,1% gestiegen

Internationaler Tag der Familien soll im Zeichen der Wertschätzung für Familien stehen

Linz (OTS) - Nachdem die Geburtenzahlen bereits im Februar um 3,8% gestiegen sind, konnten im März sogar ein Geburtenwachstum von 4,1% verzeichnet werden, stellte der Präsident des Österreichischen Familienbundes Mag. Otto Gumpinger erfreut zu den neuesten Zahlen des Statistischen Zentralamtes fest.

Somit ist die Prognose zu wagen, dass das Kinderbetreuungsgeld in Kombination mit der seit dem Jahr 2000 erhöhten Familienbeihilfe bzw. dem Kinderabsetzbetrag (Familiensteuerreform) nun langsam zu wirken beginnt.

Österreich liegt bei der Familienbesteuerung und den Transferleistungen nunmehr EU-weit an zweiter Stelle hinter Luxemburg. Laut einer Studie des WIFO-Experten Prof. Dr. Gerhard Lehner, die vom Familienbund und dem Katholischen Familienverband in Auftrag gegeben worden ist, entlastet Österreich die niedrigen Familieneinkommen überhaupt am stärksten von allen EU-Ländern.

Dieses gute "Zeugnis" für Familienleistungen wird seit heuer noch durch das Kinderbetreuungsgeld wesentlich verstärkt. Erstmals ist es für junge Eltern möglich, unabhängig von ihrem Erwerbsstatus,die Kinderbetreuung bis zum dritten Lebensjahr partnerschaftlich zu teilen und auch noch Teilzeit zu arbeiten ohne das Kinderbetreuungsgeld zu verlieren. Dies ist ein Meilenstein bei den Verbesserungen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Mit dem heutigen Tag sind bereits fast 14.000 Anträge (konkret 13.756)zur Erlangung des Kinderbetreuungsgeldes beim Sozialministerium eingelangt. Dies zeigt auch sehr deutlich, wie positiv diese Maßnahme von den Eltern angenommen wird.

Familienfreundliches Klima schaffen

"Geld allein macht Familien natürlich nicht glücklich, wenn in der Gesellschaft und im täglichen Leben Kinder allzu oft als Störfaktor gesehen werden, betonte Gumpinger weiter. Der internationale Tag der Familie soll daher auch ein Tag sein, an dem die unersetzbare Aufgabe der Familie in Erinnerung gerufen wird. Familien müssen wieder in ihrer Identität gestärkt werden und das Gefühl bekommen mit Kindern willkommen zu sein. Der Familienbund hat bereits dafür durch den Aufbau eines österreichweiten Eltern-Kind-Zentrum-Netzes konkrete Schritte gesetzt. In Oberösterreich gibt es bereits sechs bestens funktionierende Eltern-Kind-Zentren in denen tausende junge Familien einen Platz gefunden haben, wo sie sich austauschen, weiterbilden und einfach Gleichgesinnte treffen können.

Rückfragen & Kontakt:

Alice Pitzinger-Ryba
Tel.: 02742/77304

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FAM/FAM/OTS