Adrian Piper ab 17. Mai 2002 in der Generali Foundation

Wien (OTS) - Mit dieser Ausstellung wird - erstmalig in Österreich und in diesem Ausmaß auch in Europa - das bedeutende OEuvre der 1948 in Harlem/New York, USA, geborenen Künstlerin entsprechend bekannt gemacht. Gezeigt
wird ein breites Spektrum, beginnend mit Malerei und frühen konzeptuellen Werken aus den Sechzigern, über die Performances in den Siebzigern, bis hin zu aktuellen Arbeiten. Adrian Piper hatte bereits als relativ junge Künstlerin eine beachtliche Karriere als Konzeptkünstlerin hinter sich. Anfang der siebziger Jahre wurden die strengen, meist als Text angelegten und in Publikationen erschienenen Werke zunehmend von Performances im öffentlichen Raum abgelöst. Seit den achtziger Jahren ist Adrian Piper dafür bekannt, Themenbereiche wie Rassismus, Xenophobie und die Natur des Selbst zu untersuchen. Ihre Arbeiten - Foto-Text-Collagen, Zeichnungen, Performances oder (Video)Installationen - sind als Akt politischer Kommunikation konzipiert. In den BetrachterInnen soll eine unmittelbare Reaktion auf die eigenen, oft tief sitzenden Impulse und
Antworten zu diesen Themen hervorgerufen werden. Parallel zur Ausstellung erscheint eine umfangreiche Publikation. Diese erste deutsch-sprachige Publikation über Adrian Piper wird beide Aspekte der Künstlerin, Autorin und Philosophin - bildnerisches Werk und Schriften zu Kunst und Kunstkritik - vereinen. Im Anschluss an die Generali Foundation sind weitere Ausstellungsstationen in Europa geplant.

Kuratorin: Sabine Breitwieser
Kuratorische Assistenz, Ausstellungsproduktion: Nadja Wiesener Themenführung jeden Samstag 16 Uhr und nach Vereinbarung Ausstellungszeiten Dienstag bis Sonntag 11 bis 18 Uhr, Donnerstag bis 20 Uhr

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