FEURSTEIN: FORDERUNGEN DER SPÖ-SOZIALSPRECHERIN ZUR FAMILIENHOSPIZKARENZ DERZEIT NICHT FINANZIERBAR

In Härtefällen sollen Geldaushilfen aus dem Familienhärteausgleich gewährt werden

Wien, 14. Mai 2002 (ÖVP-PK) Die Forderung von SPÖ-Sozialsprecherin Heidrun Silhavy hinsichtlich der Familienhospizkarenz bezeichnete ÖVP-Sozialsprecher Abg. Dr. Gottfried Feurstein heute, Dienstag, als derzeit nicht finanzierbar. "Das Familienhospizkarenzgesetz ist ein wesentlicher Fortschritt zur Absicherung pflegender Angehöriger. Wenn nun die Abgeordnete Silhavy zusätzlich zur vollen sozialen und arbeitsrechtlichen Absicherung dieses Personenkreises auch noch eine Entgeltfortzahlung verlangt, so berücksichtigt sie nicht die Möglichkeiten zu deren Finanzierung", so Feurstein. ****

Der Abgeordnete weiter: "Für eine Oppositionspolitikerin, die für die Finanzierung nicht Sorge tragen muss, ist es sehr leicht, Forderungen aufzustellen." Feurstein erinnerte daran, dass in der heutigen Sitzung des Ministerrats zusätzlich vereinbart wurde, Abfertigungsbeiträge auch für die Zeit der Familienhospizkarenz zu leisten, - "genauso, wie es auch für die Kindererziehungszeiten in Zukunft Zahlungen für die Abfertigung geben wird".

Neben der vollen Absicherung der Familienhospizzeiten in der Pensionsversicherung und einem vollen Krankenversicherungsschutz werde ein wesentlicher familien- und sozialpolitischer Schritt gesetzt. Die erzielte Einigung sollte nicht durch Forderungen, die derzeit nicht finanzierbar sind, in Frage gestellt werden. Sehr wohl soll aber in Härtefällen ein Ausgleich für den Entgeltentfall erfolgen, schloss der ÖVP-Sozialsprecher.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Tel. 01/40110/4432
http://www.parlament.gv.at/v-klub/default.htm

Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK/VPK