"EU-Förderungen in Vorarlberg sind gut angelaufen"

LH Sausgruber und LR Rein ziehen positive Zwischenbilanz

Bregenz (VLK) - Eine erste Bilanz der laufenden EU-Strukturfondsperiode 2000 - 2006 sieht aus Vorarlberger
Sicht überaus positiv aus. Landeshauptmann Herbert
Sausgruber und Wirtschaftslandesrat Manfred Rein zogen
heute, Dienstag, im Pressefoyer eine Zwischenbilanz: Bisher
wurden Projekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 33
Millionen Euro genehmigt. Die zugesagten Förderungen der EU
und des Landes machen 4,9 Millionen Euro aus, davon wurde
rund eine Million Euro bereits an die Projektträger
ausbezahlt. 32 Unternehmen wurden gefördert, 64 neue
Arbeitsplätze geschaffen und sieben Unternehmensgründungen unterstützt. ****

Den ersten Erfolg sieht Landeshauptmann Sausgruber
bereits in der Bewilligung des Vorarlberger Ziel 2-
Programmes durch die Europäische Kommission. Das Zielgebiet
konnte im Vergleich zum früheren Ziel 5b-Gebiet
(Bregenzerwald) noch um die Orte des Brandnertales und den
Großteil des Montafons (mit Ausnahme von Schruns, St. Anton
i.M. und Lorüns) ausgedehnt werden. Der Bezirk Dornbirn ist
nicht mehr Zielgebiet, doch stehen noch Fördermittel zur Verfügung, die bis 2005 stufenweise reduziert werden
("phasing out"). Sausgruber: "Durch die Ausweitung der
ländlichen Zielgebiete wird eines unserer wesentlichen
Anliegen, die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse
in Stadt und Land, unterstützt."

Programmschwerpunkte

Ein Schwerpunkt des Vorarlberger Programmes zielt auf zukunftsfähige Unternehmen. Gefördert werden Neugründungen, Betriebsübernahmen, Investitionen in innovative
Dienstleistungen und im Tourismusbereich sowie in die
Forschung und in umweltverbessernde Maßnahmen. "Bisher
wurden 32 Unternehmen gefördert, 64 neue Arbeitsplätze
geschaffen und sieben Unternehmensgründungen unterstützt", informierte Landesrat Rein.

Der zweite Schwerpunkt des Programmes dreht sich um die Wettbewerbsfähigkeit der Regionen. Im Vordergrund stehen
die Erschließung des Betriebsflächenangebotes von Gemeinden
und die Schaffung und Verbesserung der touristischen
Infrastruktur. Ebenso werden Netzwerke und Clusterbildungen
in der Region gefördert. Rein: "Bisher wurden 21 Projekte
zur Verbesserung der regionalen Infrastruktur genehmigt".

Kooperationsprojekte in der Region, wie die Käsestrasse Bregenzerwald, konnten ebenso unterstützt werden wie Erschließungen mit Telekommunikationsinfrastruktur
(Internet), um den Unternehmen in den betroffenen Gebieten
bessere Wettbewerbschancen zu ermöglichen.

Ein weiteres Ziel des Vorarlberger Strukturprogrammes
ist die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Erwerbstätigkeit von Frauen. Es sollen die entsprechenden Voraussetzungen geschaffen werden, um Frauen die
Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen.
(tm/dig,nvl)

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