Abfertigung neu: Industrie begrüßt Einigungen

IV-GS Fritz: Beitragseinhebung durch Krankenkassen und gesetzliche Festschreibung des Beitragssatzes besonders positiv - Abfertigung neu ist wirkliche Strukturreform - Bei weiteren Detailverhandlungen Kostenneutralität unbedingt einhalten

Wien (PdI) Grundsätzlich positiv äußert sich die Industrie über die erfolgten Einigungen mit der Bundesregierung in der Frage der Abfertigungsreform. "Die Erzielung eines geringeren Verwaltungsaufwands bei Beitragseinhebung durch die Krankenkassen kann ebenso wie die größere Rechtssicherheit durch gesetzliche Festschreibung des Beitragssatzes von 1,53% nur begrüßt werden", betonte IV-Generalsekretär Dkfm. Lorenz Fritz. Auch die Verlegung des Beginns der Beitragspflicht auf den 1.1.2003 werde sich günstig auswirken.

Andererseits sei noch eine Reihe von Fragen zu klären, wie etwa die Kostentragung für Präsenz- und Zivildienstzeiten im Sinne des Verursacherprinzips, die Form der Realisierung einer Unternehmervorsorge sowie die Schaffung optimaler steuerlicher Rahmenbedingungen auch im Sinne der von der Industrie stets als Grundbedingung für eine Abfertigungsreform geforderten Kostenneutralität.

"Insgesamt ist die Reform positiv zu bewerten. Sie ermöglicht längerfristige Kalkulierbarkeit der Kostenbelastungen und eine höhere Flexibilität bei Personalanpassungen und Arbeitszeitveränderungen", so der IV-Generalsekretär. Zu begrüßen sei auch der erfolgte Einstieg in den Aufbau einer zweiten Säule der Altersversorgung, der allerdings angesichts der bestehenden Pensionsproblematik wesentlich stärker zu forcieren gewesen wäre.

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