LH Haider: Köck-Studie ist fundierte Analyse und praktikable Handlungsanleitung für Kärntens Spitäler

Kärnten stellt sich als erstes Bundesland umfassender Analyse -Ergebnisse fließen in Kärntner Krankenanstaltenplan ein - Alle Spitäler bleiben erhalten

Klagenfurt (LPD)- Die Köck-Studie, welche die künftige Leistungs-und Angebotsplanung für Kärntens Krankenhäuser beinhaltet, wurde heute im Regierungskollegium präsentiert. Landeshauptmann Jörg Haider hat die Studie von Spitalsplaner Prof. Christian Köck als substanzielle und gründliche Analyse bewertet. Damit habe sich Kärnten als erstes Bundesland einer solchen Analyse unterzogen, um die Leistungsfähigkeit seiner Spitäler und damit Arbeitsplätze zu sichern.

Diese Studie werde die Grundlage des Kärntner Krankenanstaltenplanes darstellen, der in Kürze vom Krankenanstaltenreferent des Landes vorgestellt werden wird. Diese Studie, die eine praktikable Handlungsanleitung bilde, werde am Freitag auch ins Internet gestellt, kündigte Haider an.

Mit der Studie sei auch klargestellt bzw. bestätigt, dass in Kärnten kein einziges Spital geschlossen werde. Vereinbart wurde zudem, dass die Arbeitsplätze an den Landeskrankenhäusern erhalten bleiben. Zielsetzung sei es, Kärntens regionalisiertes Krankenanstaltensystem leistungsfähig und zukunftsfit zu machen.

Der Landeshauptmann hob weiters hervor, dass es seitens Prof. Köck und seinem Team einen laufenden Dialog und eine Abstimmung mit den Krankenanstalten sowie dem Land gegeben habe. Von den Ordensspitälern erwartet sich der Landeshauptmann, dass diese die Abgangsdeckung, die sie vom Land erhalten, für die Beschäftigungssicherung einsetzen.

In Klagenfurt beispielsweise ist der Studie zufolge eine Kooperation der Krankenhäuser LKH, Elisabethinenkrankenhaus und Unfallkrankenhaus vorgesehen. Ganz Klagenfurt sollte als eine Versorgungseinheit gesehen werden, diese sei vorteilhaft für alle Beteiligten, so Köck.

Wie der Spitalsplaner weiter ausführte, könnten bei Umsetzung der Studie insgesamt zwischen 30 und 35 Mio. Euro an Kosten eingespart werden. Geplant sei, die Zahl der Betten um rund zehn Prozent gegenüber dem früheren Plan zu reduzieren. Änderungen und Umschichtungen sind geplant, Synergien sollen genutzt werden. Eine Planungsvariante sieht beispielsweise vor, Psychosomatik-Betten in Waiern und Laas einzurichten. In Hermagor werden Rehab-Betten aufgestockt, dafür könnten solche der Unfallchirurgie abgebaut werden. (Schluss)

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