Partik-Pable: Exekutive bei Drogenbekämpfung überfordert

Drogenhändler können sich, ungefährdet vor Zugriffen der Exekutive, der Umsatzsteigerung widmen

Wien, 2002-05-14 (fpd) - Offensichtlich habe Innenminister Strasser einen zu geringen Überblick über die Kriminalität in Österreich. Sonst würde er nicht feststellen, daß Österreich keine zusätzlichen Sicherheitskräfte brauche, meinte FPÖ-Sicherheitssprecherin Helene Partik-Pable. *****

Tatsächlich ufert der Drogenhandel auf den Straßen, insbesondere der Städte, aus. Drogenhändler könnten sich ungefährdet vor Zugriffen der Exekutive der Umsatzsteigerung widmen, kritisierte Partik-Pable. "Wiederholte Aufforderungen von mir, als Sicherheitssprecherin der FPÖ, daß in den Fußgängerzonen, U-Bahnen usw. ein reger Drogenhandel stattfindet, wurden aufmerksam registriert, auch Zusagen, sich des Problems anzunehmen, wurden gemacht, geschehen ist praktisch nichts."

Sowohl der Drogenbericht, als auch der Sicherheitsbericht stelle eine wachsende Drogenkriminalität fest, vor allem einen wachsenden Handel mit Drogen, insbesondere von Schwarzafrikanern, "aber die einzige Reaktion des Innenministers ist, die Initiative der Freiheitlichen lächerlich zu machen", so Partik-Pable.

"Selbstverständlich brauchen wir keine Reserve-Rambos, das ist klar. Aber das sollte die von der FPÖ-Graz ins Leben gerufene Hilfsgruppe für die Exekutive auch nicht sein", so Partik-Pable wörtlich.

Würde Innenminister Strasser einen Blick über den Tellerrand machen und wirklich ernsthaftes Interesse an der Bekämpfung der Kriminalität haben, dann würde er ins Ausland schauen, wo er feststellen könnte, daß dort die Bürger an der Aufdeckung von strafbaren Handlungen beteiligt werden. "Wenn sich Strasser schon bewußt ist, wie er erwähnt, daß der Staat für die Sicherheit verantwortlich ist, -worin ihm bei zu pflichten ist-, dann müßte er mehr Initiative zur Zerschlagung der Drogenszene setzen, worunter die Bevölkerung enorm leidet."

Sie, Partik-Pable, gebe dem Innenminister den Rat, so wie seinerzeit der Kalif Harun al Raschid unbemerkt durch die Straßen Wiens zu gehen, in der U-Bahn zu fahren, und sich selbst ein Bild zu verschaffen, was sich wirklich abspielt". (Schluß)

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